MedImmune Aktie [WKN: 881824 / ISIN: US5846991025]

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23.04.2007 22:23
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Wall Street-Schluss: Leichte Abschläge, Ölpreisanstieg belastet Stimmung

New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen gingen am Montag mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Zunächst blieb die für den Dow Jones wichtige psychologische Marke bei 13.000 Punkten fest im Blick, aufgrund des kräftigen Ölpreisanstiegs gaben die Kurse im Handelsverlauf nach.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 12.919,40 Zählern. Der S&P 500 wiederum gab um 0,23 Prozent auf 1.480,93 Zähler nach. Der NASDAQ Composite ging mit einem Minus von 0,11 Prozent auf 2.523,67 Punkte aus dem Handel.

Im Pharmasektor stand eine milliardenschwere Übernahme im Blick. Wie der britische Pharmakonzern AstraZeneca mitteilte, wird er das Biotech-Unternehmen MedImmune für 15,2 Mrd. Dollar übernehmen. Die Aktie von MedImmune, die bereits in der vergangenen Woche von Übernahmespekulationen profitierten konnte, gewann knapp 18 Prozent hinzu.

Aktien der Bank of America, die mit der LaSalle Bank eine Sparte der niederländische Großbank ABN AMRO übernimmt, gaben rund ein Prozent ab. Der Kaufpreis beläuft sich auf 21 Mrd. Dollar. Mit der reinen Bar-Transaktion erhält das US-Kreditinstitut 141 neue Filialen im Raum Chicago, 264 in Michigan und sechs in Indiana. Zudem übernimmt man rund 1.500 Bankautomaten sowie Assets im Wert von ca. 113 Mrd. Dollar.

Titel des Haushaltswarenherstellers Kimberly-Clark befanden sich ebenfalls unter Abgabedruck und gaben nach der Vorlage von Quartalszahlen mehr als ein Prozent ab. Im ersten Quartal hatte der Konzern angesichts erfolgreich durchgeführter Kostensenkungsmaßnahmen, höherer Umsatzerlöse sowie einer geringeren Steuerbelastung zwar einen Ergebnisanstieg vorweisen können, den Markt aber nicht überzeugt.

Im Tiefflug befand sich außerdem die Aktie von Delta Air Lines, hier summierte sich das Minus auf annähernd 12 Prozent. Die Fluglinie konnte ihren Verlust im ersten Quartal von 2,07 Mrd. Dollar auf nun 130 Mio. Dollar reduzieren. Dennoch zeigten sich die Anleger nicht zufrieden.

Ein sattes Kursplus von knapp 8 Prozent war indes bei Hasbro auszumachen. Der zweitgrößte Spielzeughersteller in den USA meldete heute, dass er im abgelaufenen Quartal einen Gewinn erzielt hat, während Analysten lediglich von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen waren.

Der Chemiekonzern Rohm and Haas verbuchte im ersten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse einen Ergebnisrückgang. In der Folge verlor die Aktie 1,7 Prozent. (23.04.2007/ac/n/m)

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