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Wall Street-Schluss: Leichte Abschläge, Wachovia brechen ein
Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im März 2008 leicht erhöht. Auf Monatssicht kletterten die Umsatzerlöse um 0,2 Prozent, wogegen sie im Februar um 0,4 Prozent geschrumpft waren. Volkswirte hatten nur mit einem Umsatzwachstum von 0,1 Prozent gerechnet. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche stiegen die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Experten waren von einem Plus von 0,2 Prozent ausgegangen, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Februar.
Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Februar 2008 einen erneuten Zuwachs aus. So lagen die Bestände um 0,6 Prozent über dem Vormonatsniveau, womit die Prognose der Volkswirte von 0,4 Prozent übertroffen wurde. Im Januar waren die Lagerbestände sogar um 0,8 Prozent angestiegen. Gleichzeitig verringerten sich die Umsatzerlöse um 1,1 Prozent, wogegen sie im Januar um 1,5 Prozent zugelegt hatten.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 2,04 Prozent bei 12.310,98 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.332,83 Zähler und damit 2,04 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,6 Prozent leichter bei 2276,39 Punkten aus dem Handel.
Anteilsscheine von Wachovia sackten um mehr als 9 Prozent ab. Die fünftgrößte Bankgesellschaft in den USA hat wegen der Kreditprobleme bei Hypotheken im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet und die Erwartungen verfehlt. Außerdem wurde eine massive Kürzung der Dividende angekündigt. Über einen Aktienverkauf will das Finanzinstitut außerdem 7 Mrd. Dollar erlösen.
W.W. Grainger, ein Anbieter von Wartungs- und Instandhaltungsprodukten für Gebäude, konnte seinen Gewinn im ersten Quartal um 12 Prozent steigern, was auf eine größere Produktlinie und eine starke Nachfrage in Kanada und Mexiko zurückzuführen ist. Zudem wurde die Jahresplanung erhöht. Die Aktie gewann rund 2 Prozent.
Papiere von Eaton stehen mit einem Plus von deutlich über einem Prozent im Markt. Der Industriekonzern hat im abgelaufenen Quartal unerwartet viel verdient und zugleich seinen Ausblick angehoben.
Blockbuster, die größte Filmverleihkette in den USA, hat angeboten, den Elektronikhändler Circuit City Stores im Rahmen einer reinen Bartransaktion zu übernehmen. Dabei würden Circuit City-Aktionäre mindestens 6,00 Dollar für jeden ihrer Anteilsscheine erhalten. Während Aktien von Blockbuster mehr als 10 Prozent einbüßten, gewannen Papiere von Circuit City Stores mehr als 25 Prozent. (14.04.2008/ac/n/m)
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