New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen gingen am Freitag mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Neben einigen Unternehmensergebnissen standen auch zahlreiche Konjunkturdaten im Fokus. Unter anderem wuchsen die persönlichen Einkommen im Mai im Vormonatsvergleich um 0,4 Prozent, während die persönlichen Konsumausgaben um 0,5 Prozent anzogen. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von 0,6 Prozent bei den Einkommen und 0,7 Prozent bei den Konsumausgaben geschätzt. Daneben ist der Einkaufsmanagerindex Chicago im Juni weniger stark als befürchtet gefallen. Zudem konnten die Bauausgaben unerwartet stark ansteigen und das Verbrauchervertrauen verschlechterte sich weniger stark als erwartet.
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 0,10 Prozent bei 13.408,62 Zählern. Der S&P 500 gab um 0,16 Prozent auf 1.503,35 Zähler nach. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 0,20 Prozent leichter und ging bei 2.603,23 Punkten aus dem Handel.
Im Technologiesegment stach die Aktie von Research In Motion mit einem kräftigen Kursaufschlag von fast 21 Prozent ins Auge. Der kanadische BlackBerry-Hersteller konnte Gewinn und Umsatz im abgelaufenen Quartal deutlich steigern und die Erwartungen der Analysten übertreffen.
Der Mitbewerber Palm hatte dagegen einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die Prognosen konnten dabei zwar geschlagen werden, angesichts des enttäuschenden Ausblicks verlor der Titel aber mehr als 3 Prozent.
Anteilsscheine von Apple legten 1,2 Prozent zu. Heute kommt das mit Spannung erwartete Mobiltelefon "iPhone" in den Verkauf. Grüne Vorzeichen sind außerdem bei AT&T zu beobachten. Das "iPhone" ist nämlich an einen zweijährigen Exklusivvertrag des Telekomkonzerns gebunden. Medienberichten zufolge konnte die Einführung des Mobiltelefons zu deutlichen Verschiebungen im US-Telefonmarkt führen. Die Aktie von AT&T gewann am Ende 1,8 Prozent.
Talbots-Papiere preschten nach einem Wechsel in der Führungsetage der Mode-Einzelhandelskette um über 12 Prozent nach oben. Demnach wird Trudy F. Sullivan, bisher President der US-Bekleidungskette Liz Claiborne neuer CEO. (29.06.2007/ac/n/m)