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Wall Street-Schluss: Leichte Zugewinne, Airline-Titel im Fokus
Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für April 2008 eine überraschend kräftige Zunahme bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So kletterte der Empire State Manufacturing Index auf +0,6 Punkte, während Volkswirte nur mit einer Verbesserung auf -17,0 Punkten gerechnet hatten. Für März war ein Rekordtief von -22,2 Punkte gemeldet worden.
Die Erzeugerpreise sind im März 2008 mit beschleunigtem Tempo angezogen. Auf Monatssicht kletterten die Preise um 1,1 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise legten die Preise in der Kernrate um 0,2 Prozent zu. Volkswirte hatten im Vorfeld Preissteigerungen von 0,6 bzw. 0,2 Prozent geschätzt.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 0,49 Prozent bei 12.362,47 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.334,43 Zähler und damit 0,46 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,45 Prozent fester bei 2.286,04 Punkten aus dem Handel.
Die Aktie von Johnson & Johnson verlor leicht. Der Konsumgüter- und Gesundheitskonzern hat seinen Gewinn im ersten Quartal unerwartet deutlich um 40 Prozent gesteigert und seinen Ausblick für das laufende Fiskaljahr angehoben. Einige Anleger hatten aber offenbar auf einen noch optimistischeren Ausblick spekuliert.
Daneben stand insbesondere der in der Nacht angekündigte Zusammenschluss von Delta Air Lines mit dem Wettbewerber Northwest Airlines im Blick. Durch die Transaktion wird die weltgrößte Fluggesellschaft entstehen. Während Anteilsscheine von Delta Air Lines knapp 13 Prozent abgaben, büßten Titel von Northwest Airlines knapp 9 Prozent ein.
Im Zusammenhang mit der angekündigten Fusion kündigte UAL, die Muttergesellschaft von United Airlines, an, das sie an der laufenden Konsolidierung in der internationalen Luftfahrtindustrie teilnehmen wolle, sofern sich in diesem Zusammenhang geeignete Möglichkeiten ergeben. Die UAL-Aktie verlor bis zum Abend mehr als 5 Prozent.
Im Finanzsektor ging es für Bear Stearns leicht abwärts. Der Gewinn der fünftgrößten US-Investmentbank ist im ersten Quartal angesichts einer Liquiditätskrise um 79 Prozent eingebrochen und damit etwas stärker als befürchtet.
Die Aktie des Finanzkonzerns U.S. Bancorp gewann nach der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal rund 1,8 Prozent. Aufgrund der anhaltend schwierigen Situation an den internationalen Finanzmärkten hatte der Konzern einen leichten Ergebnisrückgang ausweisen müssen, aber dennoch überzeugt.
Charles Schwab, der größte Discount-Broker in den USA, konnte seinen Gewinn im ersten Quartal weiter steigern, was mit Zuwächsen bei Vermögen und Kundendepots zusammenhängt. Die Aktie gewann bis zum Abend fast 9 Prozent.
Der Rüstungskonzern Northrop Grumman rechnet für das erste Quartal mit einer Sonderbelastung. Dabei geht der Konzern von einer Sonderbelastung vor Steuern in Höhe 320 bis 360 Mio. Dollar bzw. 61 bis 69 Cents pro Aktie aus. Hintergrund ist u.a. eine Neubewertung des voraussichtlichen Zeitplans und der Kosten für den Abschluss eines Kampflandungsschiffs vom Typ LHD-8. In der Folge brach die Aktie um fast 7 Prozent ein. (15.04.2008/ac/n/m)
| 28.08.2008 | Johnson & Johnson buy | Citigroup Corp. | |
| 25.08.2008 | Johnson & Johnson kaufen | Euro am Sonntag | |
| 22.08.2008 | Johnson & Johnson buy | Citigroup Corp. | |
| 18.08.2008 | Johnson & Johnson Downgrade | UBS AG | |
| 08.08.2008 | Johnson & Johnson long-term buy | J.J.B. Hilliard, W.L. Lyons, Inc. |
Aktien in diesem Artikel
| JohnsonJohnson | 48,0 | -1,2% | |
| Delta Air Lines 1 | 5,5 | -0,2% | |
| Northwest Airlines 1 | 6,6 | +13,2% | |
| Bear Stearns Cos | |||
| US Bancorp | 22,1 | +7,0% | |
| UAL | 7,7 | +3,9% | |
| Charles Schwab | 16,4 | +3,7% | |
| Northrop Grumman | 46,8 | +2,1% |
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