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Wall Street-Schluss: Leichte Zugewinne, Konjunkturdaten im Fokus
Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im Februar überraschend reduziert. Auf Monatssicht schrumpften die Umsatzerlöse um 0,6 Prozent, während Volkswirte hingegen mit einem Umsatzwachstum von 0,2 Prozent gerechnet hatten. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche fielen die Umsätze um 0,2 Prozent. Experten waren von einem Plus von 0,2 Prozent ausgegangen.
Daneben verkündete das Arbeitsministerium für Februar einen abgebremsten Anstieg der Außenhandelspreise. So erhöhten sich die Exportpreise im Vormonatsvergleich um 0,9 Prozent, nach 1,2 Prozent im Januar. Bereinigt um Agrargüter lagen sie um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau, während sie im vorangegangenen Monat noch um 0,8 Prozent gewachsen waren.
Zudem hat sich die Arbeitsmarktsituation in der Vorwoche stabilisiert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verharrte bei 353.000, wogegen Volkswirte im Vorfeld einen Anstieg auf 355.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 351.000 auf 353.000 leicht nach oben korrigiert.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 0,29 Prozent bei 12.145,74 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.315,48 Zähler und damit 0,51 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,88 Prozent fester bei 2.263,61 Punkten aus dem Handel.
Von der Unternehmensseite her lagen kaum relevante Meldungen vor. Die Aktie von Time Warner verlor 1,8 Prozent. Die Konzernsparte AOL kündigte heute die Übernahme des Social Media-Networks Bebo an. Die Transaktionshöhe liegt bei 850 Mio. Dollar.
Der Einzelhandelskonzern Genesco musste im vierten Quartal aufgrund zahlreicher Einmalbelastungen einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Dennoch überzeugten die Zahlen und die Aktie gewann rund 9 Prozent.
Der Mischkonzern Honeywell hat einen milliardenschweren Großauftrag erhalten. Demnach wird man eine Auswahl verschiedener Produkte aus dem Bereich Luftfahrtelektronik und Equipment aus dem Bereich Mechanik für die neuen Maschinen vom Typ Gulfstream G650 liefern. Der Auftragswert liegt inklusive aller weiteren Geräte und Ausrüstungsgegenstände für die neue Flugzeugklasse bei rund 3 Mrd. Dollar. Dennoch verloren die Titel rund 0,6 Prozent.
Take-Two Interactive Software hat seinen Aktionären geraten im Zusammenhang mit dem durch den Konkurrenten Electronic Arts vorgelegten Angebot vorerst keine Schritte unternehmen solle. Demnach wird das Board of Directors gemeinsam mit unabhängigen Beratern über die Übernahmeofferte von Electronic Arts beraten und nach einer Frist von zehn Tagen eine Stellungnahmen gegenüber den Aktionären abgeben. Electronic Arts will Take-Two Interactive für 26 Dollar je Aktie übernehmen. Während die Aktie von Take-Two fast 3 Prozent zulegen konnte, schlossen Papiere von Electronic Arts kaum verändert.
Der Einzelhandelskonzern Jo-Ann Stores konnte im vierten Fiskalquartal 2007/08 seinen Nettogewinn auf 27,5 Mio. Dollar bzw. 1,10 Dollar je Aktie steigern und damit die Erwartungen schlagen. Insgesamt überzeugte der Ausblick jedoch nicht und die Aktie gab 1,6 Prozent nach. (13.03.2008/ac/n/m)
| 17.03.2008 | Time Warner buy | UBS AG | |
| 12.02.2008 | Time Warner buy | UBS AG | |
| 12.02.2008 | Time Warnr neutral | Cowen and Company, LLC | |
| 04.02.2008 | Time Warner neutral | Cowen and Company, LLC | |
| 05.12.2007 | Time Warner neutral | UBS AG |
Aktien in diesem Artikel
| Time Warner | 10,4 | +0,6% | |
| Genesco | % | ||
| Honeywell International | 37,9 | -3,1% | |
| Take-Two Interactive Software | 17,1 | -2,4% | |
| Electronic Arts | 30,9 | -1,2% | |
| Jo-Ann Stores | % |
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