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Wall Street-Schluss: Neuer Ölpreisrekord belastet erheblich
Der Auftragseingang für Industriegüter ist im Mai 2008 weiter angewachsen. So erhöhte sich die Anzahl der Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent, während Volkswirte eine Zunahme um 0,6 Prozent prognostiziert hatten. Für April war ein Plus von 1,1 Prozent gemeldet worden.
Die Beschäftigung in den USA hat sich laut dem ADP-Report im Juni 2008 stärker als erwartet reduziert. Demnach wurden im Berichtsmonat 79.000 Stellen abgebaut. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang um 20.000 gerechnet, gegenüber einem Stellenzuwachs um revidiert 25.000 (vorläufig: 40.000) im Vormonat.
Der Dow Jones verlor am Ende 1,46 Prozent auf 11.215,51 Punkte, der S&P 500 gab wiederum 1,82 Prozent auf 1.261,52 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum ein Minus von 2,32 Prozent auf 2.251,46 Punkte.
Im Technologiesektor rückten Yahoo! um mehr als 3 Prozent vor. Hier beflügelt ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach sich der Software-Konzern Microsoft derzeit auf ein neues Gebot für das Suchgeschäft des Internet-Konzerns vorbereitet und andere Medienkonzerne hinsichtlich der Beteiligung an einer Transaktion kontaktiert hat. Microsoft-Papiere gaben fast 4 Prozent nach.
Anteilsscheine von Starbucks gewannen leicht hinzu. Die Kaffeehauskette meldete am Vorabend, dass sie rund 600 US-Geschäfte schließen will. Davon sind bis zu 12.000 Voll- und Teilzeitstellen betroffen.
Papiere von UnitedHealth fielen um 2 Prozent, obwohl der Krankenversicherer seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nach der Bewertung der vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal und angesichts der jüngsten Business Trends nach unten korrigiert hat.
Deutlich besser läuft es für die Aktie von Family Dollar Stores. Der Gewinn der Einzelhandelskette ist im abgelaufenen Quartal unerwartet um 7 Prozent gestiegen. Ferner wurde der Ausblick angehoben. Der Wert sprang um über 8 Prozent nach vorne.
Continental Airlines veröffentlichte heute die Passagierzahlen für den Monat Juni 2008. Dabei musste die viertgrößte Fluggesellschaft in den USA angesichts rückläufiger Passagierzahlen eine deutliche niedrigere Auslastung hinnehmen. Die Aktie verlor mehr als 11 Prozent. Auch andere Airlines notieren schwächer, was vor allem auch mit einer negativen Branchenstudie seitens Goldman Sachs zu tun hat.
Bei GM belasten Gerüchte über Finanzschwierigkeiten die Stimmung. Gestern hatte der größte US-Autobauer noch mit einem Absatzrückgang, der unterhalb der Erwartungen ausgefallen ist, positiv überrascht. Aktuell verlor die Aktie 15 Prozent. (02.07.2008/ac/n/m)
| 18.11.2008 | Starbucks verkaufen | Nasd@q Inside | |
| 12.11.2008 | Starbucks outperform | Oppenheimer & Co. Inc. | |
| 12.11.2008 | Starbucks neues Kursziel | UBS AG | |
| 12.11.2008 | Starbucks neutral | Cowen and Company, LLC | |
| 30.10.2008 | Starbucks neutral | Robert W. Baird & Co. Incorporated |
Aktien in diesem Artikel
| Starbucks | 6,6 | +1,8% | |
| Microsoft | 15,2 | -0,1% | |
| Yahoo! | 8,6 | -2,1% | |
| UnitedHealth Group | 15,8 | -2,8% | |
| Family Dollar Stores | 20,3 | -6,0% | |
| Continental Airlines | 11,0 | -3,9% |
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