10.08.2007 22:25
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Wall Street-Schluss: Notenbank-Interventionen zeigen Wirkung

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen gingen am Freitag kaum verändert aus dem Handel. Nach dem gestrigen Kursrutsch an der Wall Street dominierten auch heute lange Zeit die Verkäufer das Bild in New York. Um einer Liquiditäts-Krise vorzubeugen, haben mehrere Zentralbanken, darunter die US-Notenbank und die EZB, Gegenmaßnahmen gestarteten und den Geldmarkt mit zusätzlicher Liquidität versorgt. Im Handelsverlauf zeigten diese Interventionen Wirkung und sorgten bei den Anlegern für Beruhigung.

Zudem präsentierte das Arbeitsministerium vorbörslich für Juli einen unerwartet deutlichen Anstieg der Importpreise. Der US-Bundeshaushalt wies zudem im Juli ein niedriger als erwartet ausgefallenes Defizit aus.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 13.239,54 Zählern. Der S&P 500 legte 0,04 Prozent auf 1.453,64 Zähler zu. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 0,45 Prozent schwächer und ging bei 2.544,89 Punkten aus dem Handel.

Der Finanzsektor kam nach den erdrutschartigen Verlusten heute wieder etwas zur Ruhe. Dennoch verloren Bear Stearns mehr als 3 Prozent, Goldman Sachs 1,2 Prozent und Lehman Brothers 2 Prozent.

Im Technologiesegment stach die Aktie von NVIDIA mit einem Minus von 4,6 Prozent ins Auge. Der Grafikchip-Hersteller konnte Umsatz und Ergebnis im abgelaufenen Quartal deutlich steigern und die Schätzungen der Experten klar schlagen. Die Analysten von Stifel Nicolaus haben den Wert allerdings von "hold" auf "sell" abgestuft.

Anteilsscheine von EchoStar legten knapp 1,2 Prozent zu. Der zweitgrößte Satellitenfernsehanbieter in den USA verzeichnete im letzten Quartal ein deutliches Ergebnisplus, wobei die Prognosen exakt erfüllt wurden. Die Erlöse enttäuschten dabei allerdings.

Bei Lockheed Martin ging es über 3 Prozent nach oben. Zuvor hatte der Konzern erklärt, dass sein CFO Christopher Kubasik künftig dem Bereich Electronic Systems vorstehen wird. Sein Nachfolger wird Bruce Tanner.

Aktien des Auftrags-Bohrdienstleisters Pride, der zwei Geschäftsbereiche für insgesamt 1 Mrd. Dollar an die brasilianische Private Equity-Gesellschaft GP Investments verkaufen wird, notierten am Ende 2,4 Prozent fester. (10.08.2007/ac/n/m)

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