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Wall Street-Schluss: Rekordölpreis und Fed-Minutes belasten erheblich
Wie aus den Protokollen hervorgeht erwartet die US-Notenbank weiterhin ein langsameres Wirtschaftswachstum sowie eine höhere Inflation. Daneben wird auch von einer Ausweitung der Arbeitslosigkeit gesprochen. Weitere Zinssenkungen werden derzeit nicht für nötig erachtet, da die jüngsten Senkungen aus Sicht der Fed ausreichend seien.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 1,77 Prozent bei 12.601,19 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.390,71 Zähler und damit 1,61 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum ging 1,77 Prozent leichter bei 2.448,27 Punkten aus dem Handel.
Unter den Technologiewerten war die Aktie von Hewlett-Packard einen Blick wert. Der Hardware-Hersteller konnte seinen Gewinn im vergangenen Quartal um 16 Prozent steigern und so die Erwartungen klar schlagen. Ferner erhöhte der Konzern seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Trotz der guten Zahlen verlor der Titel rund 3,5 Prozent.
Der Anbieter von Steuer- und Finanz-Software Intuit hat im dritten Fiskalquartal Umsatz und Ergebnis kräftig steigern können und die Erwartungen übertroffen. Der Wert legte daraufhin mehr als 3 Prozent zu.
Der Großhändler BJ's Wholesale verbesserte seinen Gewinn im ersten Quartal überraschend deutlich. Angesichts der enttäuschenden Umsatzentwicklung ging es für die Aktie aber mehr als 3 Prozent nach unten.
Papiere des Einzelhandelskonzerns Ross Stores zeigten sich nach Zahlen mehr als 2 Prozent schwächer. Der Konzern hatte im ersten Quartal den Nettogewinn wie erwartet um 18,6 Prozent gesteigert. Beim Gesamtumsatz wurde ein Anstieg von 10 Prozent ausgewiesen.
Time Warner lieferten heute ebenfalls Gesprächsstoff. Zuvor gab der Medienkonzern bekannt, dass er sich von seiner Kabelsparte trennen wird. Die Anleger honorierten die Meldung mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent. (21.05.2008/ac/n/m)
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