Lincoln National Aktie [WKN: 859406 / ISIN: US5341871094]

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10.10.2005 22:03
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Wall Street Schluss: Schwacher Feiertaghandel in New York

Trotz des heutigen Feiertages "Columbus Day" waren die US-amerikanischen Börsen im Gegensatz zu den Anleihenmärkten geöffnet. Schwache Umsätze und am Ende doch rote Vorzeichen prägten den Handel. Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von knapp 0,5 Prozent auf 10.243 Punkte in den Feierabend, die NASDAQ gab derweil über 0,5 Prozent auf 2.078 Zähler ab.

Eine milliardenschwere Übernahme bahnt sich im Versicherungssektor an und zog am ersten Handelstag der Woche die Aufmerksamkeit auf sich. Der Versicherungskonzern Lincoln wird Jefferson-Pilot für 7,5 Mrd. Dollar übernehmen. Die Aktionäre beider Unternehmen scheinen von dem Plan überzeugt, die Aktien konnten im Tagesverlauf davon profitieren.

Schlechte Nachrichten gibt es vom angeschlagenen Automobilzulieferer Delphi, der am Samstag einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt hat. Das Papier war bereits im Vorfeld massiv unter Druck geraten, seit September verlor die Aktie mehr als 80 Prozent. Heute setzte sich der Sturzflug fort, im vorbörslichen Handel büßte der Titel rund 50 Prozent ein. Am Ende gab die Aktie über 54 Prozent ab.

Der US-Automobilzulieferer Dana teilte wiederum heute mit, dass er seine Bilanz für 2004 sowie seinen Bericht für das erste Halbjahr 2005 korrigieren wird, was mit Unregelmäßigkeiten bei der Verbuchung von Transaktionen mit Lieferanten im Nutzfahrzeug-Geschäft zusammenhängt. Aufgrund dieser Neudarlegungen wird sich auch die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal verzögern. Man habe deutliche Schwächen in den internen Kontrollen gefunden und führe auch derzeit noch entsprechende Untersuchungen durch. Der ursprünglich gesetzte Termin für die Bekanntgabe der Resultate für das dritte Quartal, der 19. Oktober, wird demnach nicht einzuhalten sein. Ein neuer Termin wurde jedoch nicht genannt.

Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman meldete, dass er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen aufgrund der letzten Hurrikans "Rita" und "Katrina" gesenkt hat. Demnach wird es im dritten Quartal aufgrund der Auswirkungen der Wirbelstürme eine Sonderbelastung in Höhe von 25 bis 30 Cents pro Aktie geben. Die Reparaturkosten werden voraussichtlich 1 Mrd. Dollar betragen. Für das Gesamtjahr wurde die EPS-Prognose von 3,90 bis 4,00 Dollar auf 3,55 bis 3,65 Dollar gesenkt, während die Umsatzplanung von 31,0 bis 31,5 Mrd. Dollar auf 30,5 bis 31,0 Mrd. Dollar nach unten korrigiert wurde. Die gesamte Belastung aus den Hurrikans für 2005 wird auf 40 Cents pro Aktie geschätzt, wobei das EPS-Ergebnis zusätzlich mit 8 Cents wegen Arbeitsverzögerungen belastet sein wird. Für 2006 rechnet der Konzern mit einem Gewinn von 4,10 bis 4,30 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 32 Mrd. Dollar.

Der US-Krankenhausbetreiber Universal Health Services gab heute bekannt, dass er die KEYS Group Holdings LLC für 207 Mio. Dollar in bar übernehmen wird. Durch die Transaktion erwirbt Universal Health Services 46 Einrichtungen in zehn US-Bundesstaaten mit einem Jahresumsatz von rund 165 Mio. Dollar. Die operative Wirksamkeit der Übernahme ist der 1. Oktober. Zudem hat der Konzern noch fünf Einrichtungen aus dem Konkurs der Brown Schools of Austin übernommen. Darüber hinaus wurde der Erwerb weiterer zwei Millionen Aktien im Rahmen eines Aktienrückkauf-Programms genehmigt.



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