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Wall Street-Schluss: Sorgen um Immobiliensektor belasten, Dow Jones bricht um 280 Punkte ein
Auf der Konjunkturseite standen die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten im Fokus. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, stieg die Arbeitslosenquote im Juli überraschend auf 4,6 Prozent. Volkswirte hatten mit unveränderten 4,5 Prozent gerechnet. Daneben wurde heute ein überraschend starker Rückgang der Geschäftsaktivitäten des Nicht-Verarbeitenden Gewerbes im Juli 2007 bekannt gegeben. Der so genannte ISM-Service-Index verringerte sich von 60,7 Zählern im Juni auf nun 55,8 Punkte. Dagegen hatten Volkswirte einen Rückgang auf 59,0 Punkte prognostiziert.
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 2,10 Prozent bei 13.180,77 Zählern. Der S&P 500 gab 2,66 Prozent auf 1.433,07 Zähler ab. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 2,51 Prozent schwächer und ging bei 2.511,25 Punkten aus dem Handel.
Besonders im Fokus stand heute die Entscheidung der Ratingagentur Standard & Poor's, den Bonitätsausblick für die Investmentbank Bear Stearns von "stabil" auf "negativ" zu senken. Der Finanzkonzern zeigte sich daraufhin enttäuscht von der Entscheidung. Bear Stearns hatte in den vergangenen Wochen drei Hedge Funds, die in so genannte Ramsch-Hypotheken ("Subprimes") investiert hatten, finanziell unterstützt, wobei schließlich zwei davon als wertlos aufgegeben wurden. Nach Aussagen von S&P habe Bear Stearns dadurch erheblich an Reputation eingebüßt und sich für Schadenersatzklagen anfällig gemacht. Die Bear Stearns-Aktie verlor am Ende fast 6 Prozent.
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal spürbar steigern und die Erwartungen der Analysten sowohl bei Umsatz wie auch Ergebnis übertreffen. Obwohl der Konzern zudem auch noch ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm ankündigt hat, gab die Aktie am Ende etwas nach.
Papiere von Weyerhaeuser gaben 2,6 Prozent ab. Der Forstprodukte- und Papierhersteller erlitt im letzten Quartal einen drastischen Gewinneinbruch. Der Gewinn vor Einmaleffekten lag jedoch über den Prognosen.
Deutliche Zugewinne von fast 3 Prozent waren bei Activision auszumachen. Das Software-Unternehmen hat im vergangenen Vierteljahr wieder schwarze Zahlen geschrieben und die Schätzungen des Marktes übertroffen.
Dagegen knickten Papiere von Chiquita um rund 22 Prozent ein. Der Bananen-Produzent litt im abgelaufenen Quartal unter gestiegenen Kosten und ist an den Prognosen der Analysten vorbeigeschlittert.
Daneben brachen Papiere des Hypothekenfinanzierers American Home Mortgage um mehr als 50 Prozent ein und knüpften damit nahtlos an die drastischen Verluste der vergangenen Tage an. Das Unternehmen hat die meisten Geschäftsaktivitäten eingestellt und wird nahezu sämtliche Mitarbeiter entlassen. Marktbeobachter erwarten in Kürze einen Antrag auf Gläubigerschutz.
Aktien von Delta Air Lines verloren 0,7 Prozent. Zuvor hatte die Fluggesellschaft die Passagierzahlen für den Monat Juli 2007 veröffentlicht. Dabei konnte die drittgrößte Fluglinie der USA die Zahl der Passagiere bei gleichzeitiger Verbesserung der Auslastung erneut deutlich steigern. (03.08.2007/ac/n/m)
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| 25.03.2008 | Bear Stearns neutral | UBS AG | |
| 03.03.2008 | Bear Stearns kaufen | Die Actien-Börse | |
| 17.01.2008 | Bear Stearns equal-weight | Lehman Brothers Inc. | |
| 19.11.2007 | Bear Stearns outperform | Credit Suisse Group |
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