Medco Health Solutions Aktie [WKN: 633432 / ISIN: US58405U1025]

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23.02.2005 22:04
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Wall Street Schluss: US-Börsen zur Wochenmitte behauptet

Am heutigen Mittwoch präsentierten sich die US-amerikanischen Leitbörsen von ihrer freundlichen Seite, wenngleich die Zugewinne sehr gering ausfielen. Für positive Stimmung hatten am Vormittag die neuesten Konjunkturdaten gesorgt. Der unter den Erwartungen ausgefallene Anstieg der Verbraucherpreise unterstützte den Handel. Die Verbraucherpreise entwickelten sich demnach im Januar aufgrund fallender Energiepreise moderat und stiegen nur leicht um 0,1 Prozent. Von Seiten der Unternehmen hatte die Übernahme von Accredo Health durch Medco Health Solutions im Fokus gestanden. Der Verkauf von zwei Fertigungswerken durch Boeing erfreute die Börsianer ebenso.

Der Dow Jones beendete den Handel mit einem Plus von über 0,6 Prozent bei 10.675 Punkten, die NASDAQ konnte nur 0,08 Prozent auf 2.031 Zähler zulegen.

Der Gesundheitskonzern Medco Health Solutions teilte heute mit, dass er die Accredo Health Inc., einen Anbieter von speziellen Pharmazie-Diensten, für rund 2,2 Mrd. Dollar übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion zahlt Medco für jede Accredo-Aktie 43,33 Dollar in Bargeld und Aktien. Demnach wird jede Accredo-Aktie in 22 Dollar in bar sowie 0,49107 Medco-Stammaktien getauscht. Den Angaben zufolge wird sich die Übernahme, ohne die Berücksichtigung von einmaligen Transaktionskosten und Anpassungen, in 2006 positiv auf das Ergebnis von Medco auswirken. Die Transaktion, durch die ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 4 Mrd. Dollar entsteht, soll Mitte 2005 abgeschlossen werden.

Der Flugzeughersteller Boeing hat zwei Fertigungswerke in Kansas und Oklahoma an eine Investorengruppe für 900 Mio. Dollar verkauft. Die Investorengruppe Onex wird zudem Schulden im Wert von 300 Mio. Dollar übernehmen. Onex wird zukünftig versuchen, die Fabriken besser auszulasten, indem auch Aufträge von Boeing-Konkurrenten angenommen werden sollen. Wie Boeing weiter bekannt gab, wurde der Bereich Raketenantriebe an Pratt & Whitney für 700 Mio. Dollar verkauft. Durch den Verkauf konzentriert sich Boeing mehr auf das Design und die Endfertigung der Flugzeuge.

Der Einzelhandelskonzern Lowe’s Companies konnte beim Gewinn im vierten Quartal deutlich zulegen und die Analystenprognosen übertreffen. Aufgrund des schwachen Ausblicks musste die Aktie jedoch im vorbörslichen Handel Kursverluste hinnehmen. Wie die zweitgrößte amerikanische Baumarktkette am Mittwoch bekannt gab, lag der Nettogewinn im vierten Quartal bei 508 Mio. Dollar bzw. 64 Cents je Aktie, was deutlich oberhalb der Analystenprognose von 59 Cents je Aktie lag.

Der Softwarehersteller Novell hat im vergangenen ersten Fiskalquartal mehr umgesetzt als noch im Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte, stiegen die Erlöse im Jahresvergleich von 267 Mio. Dollar auf 290 Mio. Dollar an. Die Analystenschätzungen von 285,57 Mio. Dollar konnten damit übertroffen werden. Der Überschuss lag derweil bei 392 Mio. Dollar oder 90 Cents je Aktie, nach einem Gewinn von 10 Mio. Dollar oder 3 Cents je Aktie im entsprechenden Quartal des Vorjahres. Der Gewinn des letzten Quartals beinhaltete jedoch auch unter anderem Einmaleffekte in Höhe von 448 Mio. Dollar, die aus der Beilegung von Streitigkeiten mit Microsoft hervorgingen.

Das Netzwerktechnikunternehmen CIENA konnte seinen Nettoverlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005 verringern. Das Unternehmen teilte heute mit, dass sich der Nettoverlust auf 57,0 Mio. Dollar bzw. 10 Cents je Aktie belief. Ohne Sondereffekte wurde ein Fehlbetrag von 5 Cents je Aktie erwirtschaftet. Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres hatte man hier noch einen Verlust in Höhe von 76,7 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Verlust je Aktie von 5 Cents gerechnet. Der Gesamtumsatz wurde auf 94,7 Mio. Dollar beziffert, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Wert in Höhe von 66,4 Mio. Dollar erwirtschaftet worden war. Analysten hatten die Erlöse zuvor auf 88,6 Mio. Dollar geschätzt. Im laufenden zweiten Quartal liegen die Markterwartungen bei einem Verlust je Aktie von 5 Cents. Der Umsatz wird bei 91,4 Mio. Dollar gesehen.

Das Medienunternehmen Martha Stewart Living Omnimedia musste im vierten Quartal aufgrund des schwachen Anzeigengeschäfts sowie der enttäuschenden Geschäftsentwicklung in der Fernsehsparte einen Verlust hinnehmen. Wie der Konzern heute bekannt gab, lag der Nettoverlust im Berichtszeitraum bei 7,3 Mio. Dollar bzw. 15 Cents je Aktie, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Gewinn von 2,4 Mio. Dollar bzw. 5 Cents je Aktie erzielt werden konnte. Der Verlust aus den fortgeführten Geschäftsaktivitäten lag bei 14 Cents je Aktie. Analysten waren im Vorfeld von einem Fehlbetrag in Höhe von 20 Cents ausgegangen.

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Boeing 32,0 -1,8%
Lowes Companies 15,0 -6,6%
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CIENA 5,1 -1,9%

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