13.12.2006 22:17
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Wall Street-Schluss: US-Märkte schließen knapp behauptet im Plus

New YorkNew York (aktiencheck.de AG) - Die US-Aktienmärkte konnten am Mittwoch nach einem durchwachsenen Handelstag knapp über dem Vortagsstand schließen. Vorbörslich präsentierte das Handelsministerium für November 2006 einen stärkeren Anstieg beim Einzelhandelsumsatz als erwartet. So wuchsen die Umsatzerlöse auf Monatssicht um 1,0 Prozent an, während Volkswirte lediglich mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet hatten. Die ebenfalls veröffentlichten Lagerbestände in den Industrie- und Handelsunternehmen verzeichneten einen erneuten Anstieg für Oktober 2006.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 12.317,50 Zählern. Der S&P 500 legte 0,12 Prozent auf 1.413,22 Zähler zu. Der NASDAQ Composite wiederum ging mit einem Plus von 0,03 Prozent auf 2.432,41 Punkte aus dem Handel.

Im Finanzsektor stand der amerikanische Branchenführer Citigroup im Fokus. Vor Börsenbeginn gab die weltweit zweitgrößte Bankgesellschaft bekannt, dass sie den Vermögensverwalter Quilter von der Investmentbank Morgan Stanley erwerben wird. Während die Nachricht bei den Aktionären von Morgan Stanley gut ankam und der Aktie ein Plus von 0,8 Prozent bescherte, reagierte die Citigroup-Aktie kaum.

Im Einzelhandelssektor verfestigten sich Titel von Home Depot um rund ein Prozent. Die weltweit größte Baumarktkette kündigte heute an, weiter nach China zu expandieren und wird dazu die chinesische Baumarktkette The Home Way übernehmen.

Aktien des Telekommunikationsausrüsters ADC Telecommunications legten rund 2,5 Prozent zu. Gestern nach Handelsende hatte der Konzern erfreuliche Quartalzahlen vorgelegt und aufgrund höherer Umsätze einen Gewinnanstieg gemeldet.

Im Airline-Sektor sorgten heute Fusionsgerüchte für Gesprächsstoff. Dabei wird über ein Zusammengehen von UAL, Mutterkonzern von United Airlines, und Continental Airlines spekuliert. Beide Aktien gewannen um die 4 Prozent.

Aktien von Monster Worldwide, der Muttergesellschaft des Karriereportals Monster.com, tendierten hingegen 0,8 Prozent leichter. Der Konzern teilte heute mit, dass er seine Gewinne in den Jahren 1997 bis 2005 um insgesamt 271,9 Mio. Dollar zu hoch ausgewiesen hat, was das Ergebnis einer fehlerhaften Bilanzierung von Aktienoptionen ist.

Die Hotelkette Hilton Hotels erwartet bis 2009 ein Wachstum des vergleichbaren EPS in Höhe von 16 bis 22 Prozent pro Jahr. Dabei sollen die weltweiten Kapazitäten in den nächsten drei Jahren um rund 120.000 Zimmer steigen. Der Konzern rechnet für 2009 mit einem Gewinn von 1,70 bis 2,00 Dollar pro Aktie und legt dabei ein jährliches Wachstum der Erlöse pro verfügbares Zimmer von 7 bis 9 Prozent zugrunde. Die Aktie legte in der Folge über 2 Prozent zu. (13.12.2006/ac/n/m)

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Citigroup 5,8 +6,4%
Morgan Stanley 9,3 -6,1%
Home Depot 16,7 -2,7%
ADC Telecommunications 5,1 -7,0%
Monster Worldwide 8,4 -7,0%
Hilton Hotels
UAL 7,4 -4,8%
Continental Airlines 11,0 -3,9%

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