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Wall Street-Schluss: Uneinheitlich, Motorola zieht NASDAQ nach unten
Daneben standen auch einige Konjunkturnachrichten im Fokus. So wurde ein starker Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet. In der Woche zum 17. März verringerten sich die Erstanträge auf saisonbereinigter Basis um 4.000 auf 316.000. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 325.000 Erstanträgen erwartet. Der in der Vorwoche veröffentlichte Wert von 318.000 leicht auf 320.000 nach oben revidiert. Daneben wurde für Februar 2007 ein saisonbereinigter Rückgang der Frühindikatoren gemeldet. Binnen Monatsfrist reduzierte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,5 Prozent, während Volkswirte im Vorfeld nur von einer Abnahme um 0,3 Prozent ausgegangen waren. Für Januar wurde das vorläufig gemeldete Plus von 0,1 Prozent auf ein Minus von 0,3 Prozent nach unten revidiert. Darüber hinaus sorgen die gestrigen Kommentare der Fed für positive Impulse, die gestern beschlossen hat die Leitzinsen unverändert zu lassen.
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Plus von 0,11 Prozent bei 12.461,14 Zählern. Der S&P 500 gab um 0,03 Prozent auf 1.434,54 Zähler ab. Der NASDAQ Composite wiederum ging mit einem Minus von 0,17 Prozent auf 2.451,74 Punkte aus dem Handel.
Unter den Technologiewerten belastete vor allem der Kurseinbruch bei Motorola. Die Aktie verlor am Ende mehr als 6,5 Prozent, nachdem der Konzern gestern eine Gewinnwarnung veröffentlicht hatte. Der Telekommunikationshersteller hatte aufgrund der schwachen Entwicklung in der Mobiltelefonsparte seine Ergebnisprognosen deutlich nach unten revidiert und erwartet nunmehr für das erste Quartal einen Verlust.
Bei Oracle setzte sich die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage weiter fort. Nach den sehr guten Zahlen vom Dienstag sorgte heute nun die Klageeinreichung gegen den Wettbewerber SAP für neuen Gesprächsstoff. Dabei geht es um den Vorwurf, dass SAP unerlaubt urheberrechtlich geschützte Daten von Servern von Oracle gestohlen haben soll. Hierzu soll SAP die Zugangsdaten von Oralce-Kunden benutzt haben. Die Oracle-Aktie gewann am Ende 1,7 Prozent.
KB Home, der fünftgrößte US-Baukonzern für Eigenheime, musste im ersten Quartal einen drastischen Gewinnrückgang verbuchen, was auf einen stark schwächer werdenden US-Häusermarkt zurückzuführen ist. Die Aktie gab am Ende 1,1 Prozent nach.
Bei Barnes & Noble ging es 2,8 Prozent nach unten. Der größte Buchhändler der Welt konnte zwar im vierten Quartal eine leichte Gewinnsteigerung erwirtschaften, verfehlte damit jedoch die Erwartungen.
Die Borders Group konnte daneben ebenfalls nicht überzeugen. Hier ging es sogar 3,5 Prozent nach unten. Der zweitgrößte Buchhändler in den USA hatte im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet, was mit Sonderbelastungen zusammenhängt.
Der Lebensmittelhersteller ConAgra Foods hat im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt, was mit Kostensenkungsmaßnahmen zusammenhängt. Die Anleger reagierten verhalten - die Aktie notierte kaum verändert.
Dagegen konnte der Lebensmittelkonzern General Mills überzeugen. Die Aktie gewann 0,8 Prozent, nachdem der Konzern seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert hat, was mit geringeren Produktionskosten und höheren Umsätzen als Folge verstärkter Marketing-Ausgaben zusammenhängt.
Der Einzelhändler Williams-Sonoma wiederum meldete für das vierte Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau. Zudem wurde der Rückkauf von zusätzlichen fünf Millionen Aktien genehmigt. Bis zum Abend notierte die Aktie 0,5 Prozent im Plus. (22.03.2007/ac/n/m)
| 08.10.2008 | Motorola outperform | Cowen and Company, LLC | |
| 29.09.2008 | Motorola Downgrade | Citigroup Corp. | |
| 23.09.2008 | Motorola equal weight | Morgan Stanley | |
| 22.09.2008 | Motorola sector perform | RBC Capital Markets | |
| 22.09.2008 | Motorola overweight | Lehman Brothers Inc. |
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