28.04.2008 22:24
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Wall Street-Schluss: Uneinheitlicher Handel, Ford und Wrigley gesucht

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentierten sich auch am Montag mit uneinheitlichen Tendenzen. Zum Wochenstart setzte sich damit an der Wall Street die Zurückhaltung vom Freitag fort. Mit Spannung warten die Anleger derzeit auf die Zinsentscheidung der Fed am Mittwoch.

Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 0,16 Prozent bei 12.871,75 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.396,37 Zähler und damit 0,11 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,06 Prozent fester bei 2.424,40 Punkten aus dem Handel.

Im Fokus standen u.a. Anteilsscheine von Ford. Wie der Automobilkonzern heute mitteilte, will die zum Milliardär Kirk Kerkorian gehörende Beteiligungsgesellschaft Tracinda ihre Beteiligung an dem Konzern erhöhen. Nach erfolgreichem Abschluss der Tender-Offerte würde sich die Beteiligung von Tracinda an Ford auf 5,6 Prozent erhöhen. Die Ford-Aktie reagiert emit einem Sprung von mehr als 9 Prozent auf die Mitteilung.

Die Aktie von Wrigley kletterte daneben um gut 23 Prozent. Der weltgrößte Kaugummi-Hersteller hat im abgelaufenen Quartal unerwartet gut verdient. Maßgeblich verantwortlich für den massiven Kursanstieg ist aber die angekündigte Übernahme durch den Süßwarenkonzern Mars und Berkshire Hathaway für rund 23 Mrd. Dollar. Berkshire Hathaway-Aktien legten mehr als ein Prozent zu.

Für Papiere von Verizon ging es um rund 2,5 Prozent nach oben. Die Telefongesellschaft hat ihren Gewinn im ersten Quartal um fast 10 Prozent gesteigert, die Erwartungen allerdings knapp verfehlt.

Titel von Humana lagen 3,5 Prozent im Plus. Der Gewinn des Krankenversicherers ist im ersten Quartal unerwartet deutlich um 12,5 Prozent gestiegen, was mit gewonnenen Neukunden und einer geringeren Steuerlast zusammenhängt. Zudem wurde die Jahresprognose angehoben.

Anteilsscheine des Elektronikhändlers RadioShack sackten indes nach Zahlen um fast 14 Prozent ab. Der drittgrößte Elektronikhändler in den USA meldete für das erste Quartal einen Gewinnrückgang um 8,7 Prozent, was auf schwache Umsätze zurückzuführen ist.

Continental Airlines, die viertgrößte Fluggesellschaft in den USA, hat Gespräche über eine Fusion beendet. Wie aus der in der Nacht veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, kam das Board of Directors zu dem Schluss, dass nach den genannten Fusionsmöglichkeiten ein Fortbestehen ohne Partner bessere Zukunftsaussichten biete. Am Markt war lange über eine Fusion mit UAL, der Muttergesellschaft der zweitgrößten US-Fluglinie United Air Lines, spekuliert worden. Während die Aktie der Continental Airlines 1,5 Prozent nachgab, verloren UAL-Papiere 2,6 Prozent. (28.04.2008/ac/n/m)

Aktien in diesem Artikel

Ford Motor 5,2 -0,2%
Verizon Communications 24,6 -0,3%
William Wrigley Jr 50,1 +1,4%
Berkshire Hathawa a 78.222,0 -2,9%
Humana 28,3 -3,1%
RadioShack 9,5 -0,5%
Goldman Sachs Group 125,8 +3,8%
Continental Airlines 11,2 -0,4%
UAL 9,0 +1,5%

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