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Wall Street-Schluss: Uneinheitlicher Handel, Microsoft belastet Stimmung
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April 2008 nach einer Untersuchung der Universität Michigan stärker als erwartet verschlechtert. So verringerte sich der Gesamtindex auf revidiert 62,6 Punkte, während vorläufig nur ein Rückgang auf 63,2 Punkte gemeldet worden war. Hierbei handelt es sich um den schwächsten Wert seit 26 Jahren. Volkswirte waren durchschnittlich von einer Abnahme auf 63,2 Punkte ausgegangen, nach 69,5 Punkten im Vormonat.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 0,33 Prozent bei 12.891,86 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.397,84 Zähler und damit 0,65 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,25 Prozent leichter bei 2.422,93 Punkten aus dem Handel.
Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft veröffentlichte am Vorabend seine Zahlen für das dritte Fiskalquartal. Trotz eines Gewinnrückgangs konnte der Konzern die Erwartungen schlagen. Die Umsatzentwicklung enttäuschte dabei aber ebenso wie der Ausblick. Der Titel verlor daraufhin mehr als 6 Prozent.
Deutlich besser lief es für die Aktie von American Express mit einem Plus von 5,7 Prozent. Der Finanzkonzern verbuchte im abgelaufenen Quartal einen Ergebnisrückgang, konnte die Schätzungen des Marktes aber dennoch klar übertreffen.
Ebenfalls nach der Vorlage von Geschäftszahlen gaben Titel von Amgen leicht nach. Der weltgrößte Biotech-Konzern hat im letzten Vierteljahr mehr als von Analysten erwartet verdient.
Anteilsscheine des Chemiekonzerns Eastman Chemical, der ebenfalls mit guten Zahlen auftrumpfen konnte, stehen mit einem satten Aufschlag von 7,5 Prozent im Handel.
Goodyear befanden sich ebenfalls in der Spur und zogen um knapp 6 Prozent an. Der Reifenhersteller konnte im ersten Quartal aufgrund deutlich höherer Umsatzerlöse wieder in die Gewinnzone zurückkehren und die Prognosen schlagen.
McAfee hat gestern die Zahlen für das erste Quartal 2008 veröffentlicht. Dabei konnte der US-Anbieter von Computersicherheits-Software und -Services die Umsatzerwartungen schlagen, während der Gewinnrückgang enttäuschte. Die Aktie gab daraufhin 3,8 Prozent nach. (25.04.2008/ac/n/m)
| 25.06.2008 | Microsoft Neueinschätzung | Morgan Stanley | |
| 16.06.2008 | Microsoft buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 16.06.2008 | Microsoft buy | UBS AG | |
| 13.06.2008 | Microsoft accumulate | Jyske Bank Group | |
| 13.06.2008 | Microsoft reduzieren | Independent Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
| Microsoft | 16,7 | +1,2% | |
| American Express | 25,8 | +0,6% | |
| Amgen | 32,2 | -0,7% | |
| Eastman Chemical Company | 42,0 | +0,2% | |
| Goodyear TireRubber | 11,3 | -0,1% | |
| McAfee | 21,3 | +0,3% |
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