21.04.2008 22:20
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Wall Street-Schluss: Uneinheitlicher Handel, Quartalszahlen im Fokus

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentierten sich am Montag mit uneinheitlichen Tendenzen. Nach der fulminanten Entwicklung am Freitag ging es für die Wall Street zum Wochenbeginn aufgrund schwach ausgefallener Quartalszahlen kaum vom Fleck.

Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für März 2008 einen Zuwachs beim National Activity Index. Demnach hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,78 Zähler verbessert, nach revidiert -1,28 (vorläufig: -1,04) Zählern im Vormonat. Im Drei-Monats-Durchschnitt, der monatliche Schwankungen ausgleicht, wuchs der Index auf -0,86 Punkte. Im Vormonat lag der revidierte Drei-Monats-CFNAI bei -0,92 (vorläufig: -0,87) Zählern.

Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 0,19 Prozent bei 12.825,02 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.388,17 Zähler und damit 0,16 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,21 Prozent fester bei 2.408,04 Punkten aus dem Handel.

Die Aktie der Bank of America verlor heute mehr als 2 Prozent. Die zweitgrößte Bankgesellschaft in den USA musste im ersten Quartal aufgrund hoher Abschreibungen und Rückstellungen für Kreditverluste einen drastischen Gewinnrückgang verbuchen. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten klar verfehlt.

Schlechte Nachrichten kamen auch von National City. Die Bankgesellschaft hat im ersten Quartal entgegen den Erwartungen einen deutlichen Verlust erlitten. Die Aktie rutschte in der Folge um knapp 28Prozent ab.

Im Pharmasektor tendierte der Titel von Merck kaum verändert. Der Konzern hat seinen Gewinn im abgelaufenen Vierteljahr deutlich gesteigert und die Schätzungen der Analysten übertroffen.

Weniger rund lief es wiederum für Eli Lilly. Der Pharmakonzern kann zwar auch auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken, allerdings hatten Marktbeobachter ein noch besseres Abschneiden erwartet. Der Wert büßte am Ende fast 5 Prozent ein.

Halliburton lagen mit einem leichten Plus im Markt. Der weltweit zweitgrößte Ölfeld-Servicedienstleister konnte sein Ergebnis im ersten Quartal wie erwartet um 6 Prozent steigern.

Papiere von Mattel knickten deutlich um über 8 Prozent ein. Angesichts rückläufiger Ergebnisse hat der Spielwarenhersteller im letzten Quartal überraschend einen Verlust eingefahren. (21.04.2008/ac/n/m)

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Bank of America 11,3 +0,8%
National City 1,2 -18,4%
MerckCo 21,0 +2,1%
Eli Lilly and 26,0 +2,6%
Halliburton 11,9 -6,7%
Mattel 9,8 -6,8%

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