The Coca-Cola Aktie [WKN: 850663 / ISIN: US1912161007]

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01.07.2008 16:00
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Wall Street: Schwacher Auftakt, CIT Group legen kräftig zu, Fortune Brands unter Druck

New York (aktiencheck.de AG) - Neuerliche Sorgen vor einer Eskalation des Atom-Konflikts mit dem Iran und die damit einhergehende Ölpreisentwicklung sowie die Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Kreditkrise setzen den Märkten weltweit spürbar zu. So ist auch die Stimmung der US-amerikanischen Marktteilnehmer zum Handelsstart deutlich getrübt. Der Dow Jones Industrial Average sackt aktuell um 0,75 Prozent ab auf 11.265,01 Indexpunkte. Für den S&P 500 geht es um 0,70 Prozent nach unten auf 1.270,98 Zähler. Beim NASDAQ Composite ist ein Abschlag von 0,86 Prozent auf 2.273,24 Punkte zu beobachten. In Kürze stehen der ISM Index und die Bauausgaben zur Veröffentlichung an.

Anteilsscheine der CIT Group stechen mit einem satten Plus von mehr als 14 Prozent ins Auge. Der Finanzdienstleister kündigte zuvor den Verkauf seines Home Lending-Geschäft an Lone Star Funds an. Zudem hat sich der Konzern bereit erklärt, sein Manufactured Housing-Portfolio für rund 300 Mio. Dollar an Vanderbilt Mortgage zu veräußern. Titel der Bank of America, welche die Übernahme des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers Countrywide Financial abgeschlossen hat, fallen um 1,5 Prozent zurück.

Die Aktie von Fortune Brands liegt mit gut 7 Prozent im Minus, nachdem der Spirituosenhersteller aufgrund der weiterhin schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in den USA und höherer Steuern für Alkoholika in Australien eine Gewinnwarnung ausgesprochen hat. Dagegen können Papiere von Constellation Brands knapp 4 Prozent zulegen. Die Anleger honorieren damit die unerwartet starken Quartalszahlen des Wein- und Spirituosenkonzerns. Ebenfalls nach der Vorlage von Geschäftszahlen gewinnen Titel von Schnitzer Steel mehr als 2 Prozent.

Anheuser-Busch tendieren knapp behauptet. Der belgische Brauereikonzern InBev gab heute bekannt, dass er an seiner Übernahmeofferte, die der US-Brauer als finanziell unangemessen zurückgewiesen hat, festhält.

Unternehmensmeldungen:

Der Erfrischungsgetränkekonzern Coca-Cola Co. (ISIN US1912161007/ WKN 850663) hat einen neuen CEO. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat das Board of Directors Muhtar Kent zum neuen CEO bestellt. Der 55-jährige Manager tritt dabei die Nachfolge von Neville Isdell an, der weiterhin als Chairman im Board of Directors fungieren wird.

Die amerikanische Spirituosenhersteller Fortune Brands Inc. (ISIN US3496311016/ WKN 850250) erwartet angesichts der weiterhin schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in den USA und höherer Steuern für Alkoholika in Australien einen Gewinnrückgang für das zweite Quartal und das Gesamtjahr. Zuvor hatte der Konzern einen Gewinnrückgang von bis zu 15 Prozent für das zweite Quartal in Aussicht gestellt. Für das Gesamtjahr geht der Konzern im Vergleich zum bereinigten Vorjahresergebnis von 5,06 Dollar je Aktie von einem Gewinnrückgang von bis zu 19 Prozent aus. Zuvor hatte man beim Jahresergebnis einen Wert auf Vorjahresniveau bis zu einem Rückgang im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Analysten erwarten für das Gesamtjahr ein EPS von 4,79 Dollar.

Der amerikanische Wein- und Spirituosenkonzern Constellation Brands Inc. (ISIN US21036P1084/ WKN 871918) meldete heute, dass er im ersten Quartal einen Gewinnanstieg um 50 Prozent verzeichnet hat, was mit höhermargigen Produkten sowie Preiserhöhungen zusammenhängt. Zudem wurde die Jahresprognose bestätigt. Das bereinigte Ergebnis lag dabei über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz nahm entgegen den Erwartungen leicht zu. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem EPS-Ergebnis von 1,38 bis 1,46 Dollar bzw. 1,68 bis 1,76 Dollar auf bereinigter Basis. Analysten sehen hier einen Gewinn von 1,70 Dollar.

Die InBev S.A. (ISIN BE0003793107/ WKN 590932) gab heute bekannt, dass sie an ihrer Offerte für die Anheuser-Busch Cos. Inc. (ISIN US0352291035/ WKN 865178), die der US-Brauer als finanziell unangemessen zurückgewiesen hat, festhält. Den Angaben zufolge bietet der belgische Konzern weiterhin 65 Dollar pro Aktie und sieht darin den vollen und fairen Wert des Unternehmens reflektiert - trotz schwacher Aktienmärkte. Zudem appellierte er an die Aktionäre von Anheuser-Busch, die Ablehnung des 46,3 Mrd. Dollar schweren Angebots durch das Board anzufechten. Das Board von Anheuser-Busch hat am Donnerstag einstimmig entschieden, dass die InBev-Offerte die Vermögenswerte sowie den Wachstumsplan des Unternehmens nicht hoch genug bewerte.

Der US-Finanzdienstleister CIT Group Inc. (ISIN US1255811085/ WKN 663204) gab heute bekannt, dass er sein Home Lending-Geschäft an Lone Star Funds verkaufen wird. Den Angaben zufolge zahlt Lone Star für das Geschäft, das aus 9,3 Mrd. Dollar in Assets und zugehörigen Servicing-Aktivitäten besteht, 1,5 Mrd. Dollar in bar und übernimmt Verbindlichkeiten in Höhe von 4,4 Mrd. Dollar. In einer separaten Transaktion hat sich CIT bereit erklärt, sein 470 Mio. Dollar schweres Manufactured Housing-Portfolio für rund 300 Mio. Dollar an die Vanderbilt Mortgage and Finance Inc. zu veräußern. Die Cash-Erlöse aus den beiden Transaktionen belaufen sich auf 1,8 Mrd. Dollar. Im zweiten Quartal erwartet der Konzern im Zusammenhang mit dem Home Lending-Segment einen Vorsteuer-Verlust in Höhe von rund 2,5 Mrd. Dollar.

Die Bank of America Corp. (ISIN US0605051046/ WKN 858388) meldete heute, dass sie die Übernahme des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers Countrywide Financial Corp. (ISIN US2223721042/ WKN 872607) abgeschlossen hat. Die Bank of America kündigte im Januar die Übernahme des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers für 4 Mrd. Dollar an. Countrywide war durch die Kreditkrise stark unter Druck geraten und nach Milliarden-Abschreibungen tief in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Kreditinstitut vergangene Woche bekannt gab, wird es nach dem Abschluss der Countrywide-Übernahme rund 7.500 Arbeitsplätze abbauen.

Die amerikanische Schnitzer Steel Industries Inc. (ISIN US8068821060/ WKN 899146) verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern heute erklärte, stieg der Nettogewinn auf Rekordniveau. Die Erwartungen der Analysten wurden damit klar übertroffen. Als Grund für das Rekordergebnis wurden vor allem die weiterhin robuste Nachfragesituation bei Sekundärrohstoffen und die daraus resultierenden höheren Absatzpreise insbesondere bei Stahlschrott genannt. Die Erlöse verbesserten sich ebenfalls kräftig. (01.07.2008/ac/n/m)

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