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Wall Street: Schwacher Auftakt, Intel senkt Margenprognose
Papiere von Intel rutschen um knapp 2 Prozent ab. Wie der weltweit führende Chip-Hersteller am Vorabend erklärte, rechnet er für das erste Quartal mit einer niedrigeren Bruttomarge als zuvor in Aussicht gestellt. Die Schweizer Großbank UBS hat ihr Kursziel für den Wert daraufhin von 29 auf 26,50 Dollar gesenkt. Die Einstufung lautet aber unverändert "buy". Anteilsscheine des Mitbewerbers AMD geben über 4 Prozent ab.
Die Aktie von Staples rückt nach der Vorlage von Geschäftsahlen in den Fokus. Der größte Einzelhändler für Büroartikel in den USA hat im abgelaufenen Quartal wie erwartet einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt. Die Umsatzentwicklung hat hingegen enttäuscht. Die Aktie verliert aktuell knapp 4 Prozent. Papiere von Tech Data legen nach überraschend starken Ergebnissen 1,8 Prozent zu.
Daneben sorgen auch Analystenkommentare für Bewegung. Titel von Best Buy verschlechtern sich nach einer Abstufung der Bank of America um 2,2 Prozent. ConocoPhillips büßen 1 Prozent ein. Die Analysten von Lehman Brothers haben den Wert zuvor von "overweight" auf "equal-weight" zurückgenommen.
Unternehmensmeldungen:
Die amerikanische Intel Corp. (ISIN US4581401001/ WKN 855681) hat am Montagabend nach Börsenschluss die Ergebniserwartungen für das erste Quartal nach unten revidiert. Demnach geht der weltweit führende Chip-Hersteller von einer Bruttomarge in Höhe von rund 54 Prozent aus, nachdem man im Vorfeld von einer Bruttomarge von 56 Prozent ausgegangen war. Begründet wurde dieser Schritt mit der rückläufigen Preisentwicklung bei NAND-Flash-Memory-Chips, teilte der Konzern weiter mit. Die Erwartungen für den Umsatz sowie beim Ergebnis je Aktie blieben hingegen unverändert.
Die Staples Inc. (ISIN US8550301027/ WKN 876951), der größte Einzelhändler für Büroartikel in den USA, meldete heute, dass sie im vierten Quartal lediglich einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt hat, was auf eine zusätzliche Verkaufswoche im vierten Quartal 2006 zurückzuführen ist. Der Nettogewinn traf dabei exakt die Schätzungen der Analysten. Ohne Berücksichtigung einer zusätzlichen Verkaufswoche im Vorjahresquartal wäre der Gewinn um 15 Prozent gegenüber 2006 gestiegen. Der Umsatz erhöhte sich um 0,7 Prozent und damit weniger stark als erwartet.
Die amerikanische Tech Data Corp. (ISIN US8782371061/ WKN 875339) verbuchte im vierten Quartal dank verbesserter Umsatzerlöse sowie höherer Margen einen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern heute erklärte, stieg der Nettogewinn im Berichtszeitraum um 39 Prozent. Bereinigt um Einmaleffekte verbesserte sich der Gewinn je Aktie deutlich stärker als erwartet. Der Gesamtumsatz kletterte um knapp 6 Prozent.
Der in Schieflage geratene Anleiheversicherer Ambac Financial Group Inc. (ISIN US0231391089/ WKN 882277) hat sich einem Pressebericht zufolge gegen eine Aufspaltung seiner Geschäftsaktivitäten entschieden. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, hat der im Zuge der Kreditmarktkrise in Schwierigkeiten geratene Konzern von seinen ursprünglichen Restrukturierungsplänen, die eine Abtrennung des Geschäfts zur Versicherung von Kommunalanleihen von den Aktivitäten im Bereich strukturierte Finanzprodukte vorgesehen hatten, Abstand genommen. Durch diesen Schritt wollte Ambac eine drohende Abstufung der AAA-Bonitätseinstufung für den Bereich strukturierte Finanzprodukte verhindern, was neben höheren Refinanzierungskosten massive Probleme bei der Bewertung der von Ambac vergebenen Garantien für Derivate wie beispielsweise Collateralised Debt Obligations zur Folge haben würde. Anstelle einer Aufspaltung plant der Anleiheversicherer nach Angaben der Wirtschaftszeitung nunmehr eine Kapitalerhöhung im Gesamtwert von 2 bis 3 Mrd. Dollar.
Die General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000), der größte Automobilhersteller in den USA, meldete am späten Montag, dass er Frederick A. Henderson, derzeit Vice Chairman und CFO, mit sofortiger Wirkung zum President und COO bestellt hat. Die Nachfolge von Henderson (49) wird Ray Young antreten
Die amerikanische Drugstore-Kette Walgreen Co. (ISIN US9314221097/ WKN 855826) konnte im Februar einen Umsatzanstieg vorweisen. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, stieg der Gesamtumsatz auf Konzernebene im Berichtsmonat um 14,5 Prozent. Die vergleichbaren Filialumsätze bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, verbesserten sich um 8,3 Prozent. Ohne die Berücksichtigung eines zusätzlichen Handelstages in der Berichtsperiode verzeichnete man bei den vergleichbaren Filialumsätzen einen Anstieg von 4,2 Prozent. (04.03.2008/ac/n/m)
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Aktien in diesem Artikel
| Intel | 10,5 | +1,4% | |
| Staples | 11,9 | -11,7% | |
| Tech Data | 12,5 | -7,9% | |
| AMBAC Financial Group | 1,0 | +0,4% | |
| General Motors | 3,8 | +3,2% | |
| Walgreen | 18,8 | -4,0% |
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