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Wall Street: Uneinheitlich, Arbeitsmarktdaten im Blick, NVIDIA im Sturzflug
Die vorbörslich vorgestellten Arbeitsmarktdaten bargen keine wirklich negativen Überraschungen. Laut Angaben des Arbeitsministeriums verharrte die Arbeitslosenquote im Juni bei 5,5 Prozent. Volkswirte hatten mit einer Verbesserung auf 5,4 Prozent gerechnet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft verringerte sich um 62.000 und damit etwas stärker als geschätzt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich wie erwartet um 0,3 Prozent. Außerdem stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche auf 404.000, während Volkswirte im Vorfeld lediglich 385.000 Erstanträge prognostiziert hatten. In Kürze steht noch der ISM Dienstleistungsindex zur Veröffentlichung an.
Anteilsscheine von NVIDIA stechen mit einem satten Abschlag von knapp 30 Prozent aus der Masse hervor. Angesichts der anhaltenden Schwäche in vielen Absatzmärkten, der verzögerten Einführung einer neuen Generation von Grafik-Chips sowie geringerer Absatzpreise hat der Grafikchip-Hersteller am Vorabend seine Prognosen für das zweite Quartal nach unten revidiert. Zahlreiche Analysten haben ihre Einschätzung für den Wert daraufhin gesenkt.
Die Aktie von AMR verliert gut 2 Prozent. Einem Pressebericht zufolge stehen die Muttergesellschaft der Fluggesellschaft American Airlines, British Airways und Iberia kurz vor der Beantragung der so genannten Antitrust Immunity für die Gründung eines Joint Ventures. Dagegen rücken Circuit City Stores um gut 2 Prozent vor. Laut einem Zeitungsartikel könnte die Filmverleihkette Blockbuster, die ihre Offerte für Circuit City in dieser Woche zurückgezogen hat, versuchen, den Elektronikhändler zu einem späteren Zeitpunkt zu übernehmen.
Unternehmensmeldungen:
Der amerikanische Grafikchip-Hersteller NVIDIA Corp. (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) hat am Mittwochabend seine Prognosen für das zweite Quartal nach unten revidiert. Demnach erwartet der Konzern für das laufende Quartal einen Umsatz im Bereich von 875 bis 950 Mio. Dollar, wobei die Bruttomarge unterhalb der zuletzt abgegebenen Prognose des Konzerns liegen soll. Begründet wurde dieser Schritt mit der anhaltenden Schwäche in vielen Absatzmärkten, der verzögerten Einführung einer neuen Generation von Grafik-Chips sowie geringeren Absatzpreisen. Analysten gehen für das zweite Quartal von einem EPS von 34 Cents sowie einem Umsatz von 1,10 Mrd. Dollar aus. Des Weiteren erwartet der Konzern für das laufende Quartal negative Einmaleffekte in Höhe von 150 bis 200 Mio. Dollar.
Die AMR Corp. (ISIN US0017651060/ WKN 850211), die Muttergesellschaft der Fluggesellschaft American Airlines, die British Airways plc (ISIN GB0001290575/ WKN 872391) und die Iberia Lineas Aereas de Espana S.A. (ISIN ES0147200036/ WKN 589402) stehen Presseangaben zufolge kurz vor der Beantragung der so genannten Antitrust Immunity für die Gründung eines Joint Ventures. Wie die "Financial Times" heute unter Berufung auf die Konzernchefs der Fluglinien berichtet, wollen die drei Parteien noch in diesem Monat eine Einigung hinsichtlich der Umsatz- und Gewinnaufteilung bei dem Gemeinschaftsunternehmen erzielen.
Die größte US-Filmverleihkette Blockbuster Inc. (ISIN US0936791088/ WKN 924821), die ihre Offerte für die Circuit City Stores Inc. (ISIN US1727371080/ WKN 863207) in dieser Woche zurückgezogen hat, könnte Presseangaben zufolge versuchen, den US-Elektronikhändler zu einem späteren Zeitpunkt zu übernehmen. Wie die "New York Post" heute unter Berufung auf Insider berichtet, hat Blockbuster die langfristigen Synergien einer Transaktion verifiziert und sieht dabei eine echte Chance, die Kosten bei einem Zusammenschluss beider Unternehmen zu senken. Wie die Zeitung weiter berichtet, ist der größte US-Elektronikhändler Best Buy Co. Inc. (ISIN US0865161014/ WKN 873629) aufgrund kartellrechtlicher Bedenken nicht an einer Akquisition von Circuit City interessiert.
Die Rite Aid Corp. (ISIN US7677541044/ WKN 857022), eine der größten Drugstore-Ketten in den USA, musste im vergangenen Monat bei den vergleichbaren Filialumsätzen einen leichten Rückgang hinnehmen. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurde in den vier Wochen bis zum 28. Juni bei den so genannten Same-Store Sales ein Rückgang von 0,4 Prozent ausgewiesen. Dabei hatte der Konzern vor allem unter der Schwäche der zuvor übernommenen Niederlassungen der Drugstore-Kette Eckerd zu leiden. Der Gesamtumsatz fiel um 2,5 Prozent. (03.07.2008/ac/n/m)
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| 13.11.2008 | NVIDIA nur für risikobereite Investoren | Der Aktionär | |
| 12.11.2008 | NVIDIA kaufen | Nasd@q Inside | |
| 12.11.2008 | NVIDIA spekulative Position umsetzbar | Frankfurter Tagesdienst |
Aktien in diesem Artikel
| NVIDIA | 5,4 | -4,7% | |
| AMR | 6,3 | -7,2% | |
| Blockbuster | 0,8 | -14,7% | |
| Circuit City Stores | 0,2 | +15,4% | |
| Rite Aid | 0,3 | -27,3% |
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Aktuelle News
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