| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | Dividende/HV | Profil | Optionsscheine | Watchlist |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen | |
| Orderbuch | RT: Stuttgart / | RSS Feed | Analyse | im Forum | Fonds | |
| Historisch | Realtime Push | IR-Daten | Anleihen | |||
Wall Street: Uneinheitlicher Auftakt, Wal-Mart und Home Depot im Blick, Agilent im Aufwind
Wie das Arbeitsministerium vor Handelsstart mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise im April lediglich um 0,4 Prozent, während Volkswirte mit einer Preissteigerung von 0,5 Prozent gerechnet hatten. In der Kernrate, d.h. bereinigt um die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise, wuchsen die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vormonat wie erwartet um 0,2 Prozent. Daneben gab die Federal Reserve Bank of New York bekannt, dass sich der Empire State Manufacturing Index im Mai auf 8,0 Punkte erhöht hat. Experten hatten im Vorfeld allerdings mit einer kräftigeren Zunahme auf 9,0 Punkte gerechnet.
Papiere des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart sind mit leichten Abschlägen in den Handel gestartet. Der Konzern hat seinen Gewinn im abgelaufenen Vierteljahr um 8 Prozent gesteigert und die Erwartungen damit erfüllt. Die Umsatzerwartungen wurden hingegen leicht verfehlt. Deutlichere Abschläge von mehr als 2 Prozent stechen bei Home Depot ins Auge. Der Gewinn der weltweit größten Baumarktkette ist im ersten Quartal wegen der Schwäche auf dem US-Häusermarkt um knapp 30 Prozent gesunken. Die Erwartungen des Marktes wurden damit verfehlt. Titel der Bekleidungskette TJX, die knapp an den Prognosen der Analysten vorbeigeschrammt ist, verlieren über 2 Prozent.
Daneben trennen sich die Investoren von Illinois Tool Works, obwohl der Maschinenbaukonzern im April einen Umsatzanstieg verbuchte und seine Prognosen für das zweite Quartal sowie für das Gesamtjahr bestätigte. Die gestern von Agilent Technologies nach Börsenschluss präsentierten Ergebnisse honorieren die Anleger hingegen mit einem satten Kursaufschlag von knapp 7 Prozent. Leichte Verluste prägen das Bild bei Aktien des kanadischen Informations-Dienstleisters Thomson, der heute bekannt gab, dass er die britische Reuters Group für rund 8,7 Mrd. Britische Pfund übernehmen wird.
Anteilsscheine von General Motors knüpfen nach einer Aufstufung durch Lehman Brothers an die deutlichen Vortagesgewinne an und verfestigen sich derzeit um 1,7 Prozent. Aktien des Biotech-Konzerns Amgen knicken nach einer Herabstufung der Bank of America um über 5 Prozent ein. Papiere von Ingersoll-Rand verzeichnen ein sattes Kursplus von annähernd 7 Prozent. Zuvor teilte der Anlagen- und Maschinenbaukonzern mit, dass er den Verkauf seiner Bobcat- und mit der Baubranche verwandten Aktivitäten in Betracht zieht.
Die amerikanische Wal-Mart Stores Inc. (ISIN US9311421039/ WKN 860853), der größte Einzelhändler der Welt, gab heute bekannt, dass sie ihren Gewinn im ersten Quartal um 8 Prozent steigern und die Gewinnerwartungen erfüllen konnte. Dabei hat sich vor allem das internationale Geschäft gut entwickelt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 2,83 Mrd. Dollar bzw. 68 Cents pro Aktie, nach 2,62 Mrd. Dollar bzw. 63 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag ebenfalls bei 68 Cents (Vorjahr: 64 Cents) pro Aktie. Der Gesamtumsatz kletterte im Berichtszeitraum um 8,5 Prozent auf 86,41 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 68 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 87,14 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von 79 Cents bei Erlösen von 93,01 Mrd. Dollar, während der Konzern selbst ein EPS-Ergebnis aus dem laufenden Geschäft von 75 bis 79 Cents erwartet.
Die amerikanische Home Depot Inc. (ISIN US4370761029/ WKN 866953), die weltweit größte Baumarktkette, meldete heute, dass ihr Gewinn im ersten Quartal um 29,5 Prozent gesunken ist, was auf einen schwächeren US-Häusermarkt zurückzuführen ist. Die Erwartungen des Marktes wurden damit verfehlt. Der Nettogewinn belief sich auf 1,05 Mrd. Dollar bzw. 53 Cents pro Aktie, nach 1,48 Mrd. Dollar bzw. 70 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 0,6 Prozent auf 21,59 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 59 Cents und einem Umsatz von 21,83 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 84 Cents bei Erlösen von 25,89 Mrd. Dollar in Aussicht. Aufgrund des schwachen ersten Quartals geht der Konzern nun davon aus, ein Ergebnis am unteren Ende des Plankorridors zu erreichen. Anfang des Jahres hatte man eine Abnahme des EPS-Ergebnisses um 4 bis 9 Prozent erwartet.
Die amerikanische Bekleidungskette TJX Cos. Inc. (ISIN US8725401090/ WKN 854854) gab heute bekannt, dass sich ihr Gewinn im ersten Quartal geringfügig reduziert hat, was das Ergebnis einer Sonderbelastung im Zusammenhang mit einer Sicherheitsverletzung im Computersystem des Konzerns ist. Der Nettogewinn belief sich auf 162,1 Mio. Dollar bzw. 34 Cents pro Aktie, nach 163,8 Mio. Dollar bzw. 34 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn vor Einmaleffekten lag bei 37 Cents pro Aktie. Der Umsatz erhöhte sich von 3,87 Mrd. Dollar im Vorjahr auf 4,11 Mrd. Dollar im Berichtszeitraum. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 38 Cents und einem Umsatz von 4,15 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 34 Cents bei Erlösen von 4,26 Mrd. Dollar in Aussicht, während TJX selbst einen Gewinn von 32 bis 34 Cents pro Aktie erwartet.
Der amerikanische Maschinenbaukonzern Illinois Tool Works Inc. (ISIN US4523081093/ WKN 861219) verbuchte im April einen Umsatzanstieg und bestätigte seine Prognosen für das zweite Quartal sowie für das Gesamtjahr. Wie der Konzern heute erklärte, verbuchte man im Berichtsmonat einen Umsatzanstieg von 15 Prozent, was im Rahmen der konzerneignen Prognosen lag. Dabei verzeichnete man aufgrund von Zukäufen ein Umsatzplus von 10 Prozent, während positive Wechselkurseffekte ein Plus von 3 Prozent ausmachten. Für das laufende Quartal erwartet Illinois Tool ein EPS von 86 bis 90 Cents, während man für das Gesamtjahr ein EPS von 3,27 bis 3,39 Dollar erwartet. Analysten gehen für das laufende Quartal von einem EPS von 89 Cents sowie einem Umsatz von 4,06 Mrd. Dollar aus. Für das laufende Fiskaljahr liegen die durchschnittlichen Markterwartungen bei einem EPS von 3,34 Dollar sowie einem Umsatz von 15,84 Mrd. Dollar.
Der auf den Bermudas ansässige Anlagen- und Maschinenbaukonzern Ingersoll-Rand Co. Ltd. (ISIN BMG4776G1015/ WKN 989747) meldete heute, dass er den Verkauf seiner Bobcat- und mit der Baubranche verwandten Aktivitäten in Betracht zieht, da diese nun nicht mehr zur langfristigen Strategie des Unternehmens passen. Demnach will sich der Konzern künftig vom kapitalintensiven Segment der schweren Maschinen trennen und sich stärker auf die Climate Control-, Industrie- und Sicherheitsbereiche konzentrieren. Neben einem Verkauf der genannten Aktivitäten, die in 2006 einen Umsatz von insgesamt rund 2,6 Mrd. Dollar erwirtschaftet haben, sei auch ein Spin-Off denkbar. Der nun angestrengte Prozess soll im zweiten Halbjahr 2007 abgeschlossen werden. Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass das Board des Konzerns das Volumen des Aktienrückkaufs von 2 Mrd. Dollar auf 4 Mrd. Dollar erhöht hat.
Die Agilent Technologies Inc. (ISIN US00846U1016/ WKN 929138) veröffentlichte am Montag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2006/07. Dabei konnte der auf die Entwicklung und die Herstellung von Präzisions-Geräten für die chemische Industrie sowie Biotechnologie und Medizintechnik spezialisierte Konzern die Umsatzerwartungen übertreffen, während die Gewinnerwartungen um ein Cent verfehlt wurden. Der Nettogewinn lag im Berichtszeitraum bei 123 Mio. Dollar bzw. 30 Cents je Aktie, nach 115 Mio. Dollar bzw. 26 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ergebnis lag bei 176 Mio. Dollar bzw. 43 Cents. Analysten hatten zuvor ein EPS von 44 Cents erwartet. Der Konzernumsatz verbesserte sich aufgrund der positiven Nachfragenentwicklung in allen Segmenten um 10 Prozent auf 1,40 Mrd. Dollar. Analysten einen Umsatz von 1,32 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende dritte Fiskalquartal 2006/07 liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 46 Cents sowie einem Umsatz von 1,35 Mrd. Dollar.
Der kanadische Informations-Dienstleister Thomson Corp. (ISIN CA8849031056/ WKN 864655) gab heute bekannt, dass er die britische Reuters Group plc (ISIN GB0002369139/WKN 911958), den weltweit führenden börsennotierten Anbieter von Finanznachrichten, für rund 8,7 Mrd. Britische Pfund (GBP) übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion erhalten Reuters-Aktionäre für jeden ihrer Anteilsscheine 352,5 Pence in bar sowie 0,16 Thomson-Aktien, womit jede Reuters-Aktie auf Basis der gestrigen Schlusskurse mit 691,5 Pence bewertet wird. Dies entspricht einer Prämie von 40 Prozent auf den Kurs der Reuters-Aktie, einen Tag bevor man erstmals Übernahmeverhandlungen bestätigt hatte. Mit der Akquisition wird der in Toronto ansässige Thomson-Konzern der weltgrößte Anbieter von Finanzinformationen mit einem Jahresumsatz von rund 11 Mrd. Dollar und fast 50.000 Mitarbeitern. Mit dem in London ansässigen Reuters-Konzern, der 2.400 Journalisten in 131 Ländern beschäftigt, wird sich der Marktanteil von Thomson im Markt für Finanzdaten auf 34 Prozent verdreifachen. Der schärfste Konkurrent Bloomberg verfügt derzeit über einen Marktanteil von 33 Prozent. Reuters-CEO Tom Glocer wird künftig CEO von Thomson-Reuters sein, während David Thomson, Chairman der Thomson Corp., das gleiche Amt für den fusionierten Konzern bekleiden wird. Woodbridge, die Holding-Gesellschaft der Thomson-Familie, wird 53 Prozent der Anteile des neuen Konzerns halten, während andere Thomson-Aktionäre mit 23 Prozent und Reuters-Aktionäre mit 24 Prozent beteiligt sein werden. (15.05.2007/ac/n/m)
| 27.11.2008 | Wal-Mart weiter kaufenswert | Der Aktionär | |
| 27.11.2008 | Wal-Mart ein Gewinner der Krise | Focus Money | |
| 25.11.2008 | Wal-Mart Stores outperform | William Blair | |
| 24.11.2008 | Wal-Mart kaufen | Raiffeisen Centrobank AG | |
| 19.11.2008 | Wal-Mart relative Outperformance | DaxVestor |
Aktien in diesem Artikel
| Wal-Mart | 42,3 | -1,2% | |
| Home Depot | 16,7 | -2,7% | |
| TJX Cos | 16,1 | -9,6% | |
| Illinois Tool Works | 24,4 | -7,6% | |
| Ingersoll-Rand | 12,1 | +7,9% | |
| Agilent Technologies | 13,5 | -4,7% | |
| Thomson 2 | 18,7 | -2,4% | |
| Reuters Group |
![]() | |
![]() | |
![]() |
Aktuelle News
|


















