Activision Blizzard Aktie [WKN: A0Q4K4 / ISIN: US00507V1098]

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03.12.2007 19:15
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Wall Street Update: Activision nach Übernahme gesucht, Automobilwerte im Fokus

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Montagmittag New Yorker Zeit kaum verändert. Im Fokus steht auf Seiten der Konjunkturdaten der ISM-Index. Dieser zeigt im November 2007 eine weitere Verschlechterung der Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes. So fiel der Index von 50,9 Zählern im Oktober auf nun 50,8 Zähler. Damit ist er den fünften Monat in Folge gesunken, lag jedoch weiterhin über der Marke von 50 Punkten. Volkswirte waren hingegen von einer Zunahme auf 51,0 Punkte ausgegangen.

Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,11 Prozent auf 13.386,11 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 0,20 Prozent auf 1.478,18 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Plus von 0,07 Prozent auf 2.662,82 Punkte.

Papiere von Activision steigen im Mittagshandel um rund 16 Prozent. Zuvor meldete der französische Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi, dass er sich in einer 9,8 Mrd. Dollar schweren Transaktion mehrheitlich an Activision beteiligt. Dabei wird Vivendi sein Videospielegeschäft im Rahmen der Transaktion mit Activision zusammenlegen. Papiere des Mitbewerbers Electronic Arts geben um 1,9 Prozent ab.

Bei den Automobilwerten stehen die US-Absatzzahlen für November im Fokus. Bei Ford zeichnete sich dabei eine leichte Verbesserung ab, wenngleich dies dem besseren Nutzfahrzeuggeschäft geschuldet ist. Die Aktie reagiert derzeit mit einem Minus von 1,9 Prozent auf die Meldung. Beim Branchenführer GM stehen die Zahlen noch aus. Aktuell gibt die Aktie rund 3 Prozent nach.

Die Aktie von UAP ist ebenfalls einen Blick wert. Wie der kanadische Düngemittelhersteller Agrium heute meldete, wird er das amerikanische Agrarunternehmen für insgesamt 2,65 Mrd. Dollar übernehmen. Titel von UAP gewinnen daraufhin aktuell 29 Prozent.

Dagegen sacken Anteile von MetLife um 1,4 Prozent ab. Der größte Lebensversicherer in den USA rechnet für das vierte Quartal und das laufende Geschäftsjahr mit einem höheren operativen Gewinn, der jedoch unter den Erwartungen der Analysten liegt.

Leichte Verluste sind daneben bei Amgen auszumachen, nachdem der Konzern am Freitagabend enttäuschende Zwischenresultate einer klinischen Studie für das Medikament Aranesp auf den Tisch gelegt hat.

Der IT-Dienstleister BearingPoint konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal leicht steigern. Der Nettoverlust wurde dabei allerdings deutlich ausgebaut, zudem wurden die Schätzungen der Analysten klar verfehlt. Die Anleger strafen den Wert mit einem drastischen Minus von rund 22 Prozent ab.

Der Hardwarehersteller Dell hat einen Großauftrag an die britische WPP Group vergeben. So wird man künftig mit dem Werbekonzern beim Aufbau einer internationalen Marketing- und Kommunikationsagentur zusammenarbeiten. Im Rahmen des unter der Bezeichnung "Project DaVinci" laufenden Großprojekts wird WPP in den kommenden drei Jahren ein Marketing-Budget von insgesamt 4,5 Mrd. Dollar von Dell verwalten. Dell-Aktien geben rund 1,8 Prozent nach. (03.12.2007/ac/n/m)

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