14.05.2007 19:16
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Wall Street Update: Chrysler-Übernahme treibt Automobilwerte

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichnen am Montagmittag New Yorker Zeit uneinheitliche Tendenzen. Damit kann sich zumindest bei den Standardwerten die gute Laune der vergangenen Woche fortsetzen.

Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,32 Prozent auf 13.368,48 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,09 Prozent auf 1.507,24 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet momentan wiederum ein Minus von 0,26 Prozent auf 2.555,71 Punkte.

Deutliche Zugewinne von mehr als 4 Prozent können die Automobilwerte Ford und GM verbuchen. Hintergrund ist der mehrheitliche Verkauf des Wettbewerbers Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus. Mit der Aufspaltung von DaimlerChrysler kehrt der Stuttgarter Automobilhersteller damit nach 9 Jahren vollständig in das Premiumsegment zurück.

Gegen den positiven Trend brechen Anteilsscheine von Mylan Laboratories um mehr als 11 Prozent ein. Wie der Generikahersteller am Wochenende erklärte, wird man das Generikageschäft des deutschen Pharmakonzerns Merck KGaA für 4,9 Mrd. Euro übernehmen. Die Transaktion soll im zweiten Halbjahr 2007 abgeschlossen werden.

Dagegen schießen Aktien von Viasys Healthcare um 36 Prozent nach oben. Zuvor hat der Pharmagroßhändler Cardinal Health, dessen Papiere leicht positiv tendieren, die Übernahme des Unternehmens für 1,5 Mrd. Dollar angekündigt.

Zuwächse von derzeit mehr als 3 Prozent sind bei Valspar auszumachen. Der Chemiekonzern meldete heute, dass sein Gewinn im zweiten Quartal gesunken ist. Vor Einmaleffekten konnten die Erwartungen der Analysten allerdings leicht übertroffen werden.

Titel des Verlagskonzerns Tribune notieren kaum verändert, nachdem dieser im April einen Umsatzrückgang hinnehmen musste. So lagen die Umsatzerlöse im Berichtsmonat bei 399 Mio. Dollar, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Minus von 3,6 Prozent entspricht.

Wie die "Financial Times" berichtet, sind einige Mitglieder der Bancroft-Familie bereit, den Medienmogul Rupert Murdoch zu treffen, um über das Übernahmeangebot seines Medienkonzerns News Corp. für den Verlagskonzern Dow Jones & Co. zu diskutieren. Der englischen Zeitung zufolge sind demnach einige Mitglieder der Bancroft-Familie, die 64,2 Prozent der Stimmrechte an Dow Jones hält, strikt gegen einen Verkauf an die News Corp., während andere gewillt sind, sich die Ausführung von Murdoch zu der geplanten Transaktion anzuhören. Während Aktien von News Corp. 1,5 Prozent fester notieren, geben Dow Jones-Aktie 2 Prozent nach. (14.05.2007/ac/n/m)

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Ford Motor 2,2 +15,3%
General Motors 3,8 +2,2%
Mylan Laboratories 7,2 -1,0%
Merck 63,2 +0,2%
The News b 1 5,9 -7,8%
Dow JonesCo
Cardinal Health 24,8 -2,3%
Viasys Healthcare
Tribune

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