02.07.2008 19:31
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Wall Street Update: Deutliche Abschläge, Rekordölpreis belastet weiter

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Mittwochmittag New Yorker Zeit mit deutlichen Abschlägen. Neben den anhaltenden Rekordständen beim Ölpreis steht auch der Auftragseingang im Fokus.

Der Auftragseingang für Industriegüter ist im Mai 2008 weiter angewachsen. So erhöhte sich die Anzahl der Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent, während Volkswirte eine Zunahme um 0,6 Prozent prognostiziert hatten. Für April war ein Plus von 1,1 Prozent gemeldet worden.

Der Dow Jones verliert derzeit 0,42 Prozent auf 11.334,22 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 0,48 Prozent auf 1.278,74 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 1,11 Prozent auf 2.279,38 Punkte.

Im Technologiesektor rücken Yahoo! um knapp 6 Prozent vor. Hier beflügelt ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach sich der Software-Konzern Microsoft derzeit auf ein neues Gebot für das Suchgeschäft des Internet-Konzerns vorbereitet und andere Medienkonzerne hinsichtlich der Beteiligung an einer Transaktion kontaktiert hat. Microsoft-Papiere geben mehr als 2 Prozent nach.

Anteilsscheine von Starbucks gewinnen im Mittagshandel rund ein halbes Prozent. Die Kaffeehauskette meldete am Vorabend, dass sie rund 600 US-Geschäfte schließen will. Davon sind bis zu 12.000 Voll- und Teilzeitstellen betroffen.

Papiere von UnitedHealth steigen um 0,4 Prozent, obwohl der Krankenversicherer seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nach der Bewertung der vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal und angesichts der jüngsten Business Trends nach unten korrigiert hat.

Deutlich besser läuft es für die Aktie von Family Dollar Stores. Der Gewinn der Einzelhandelskette ist im abgelaufenen Quartal unerwartet um 7 Prozent gestiegen. Ferner wurde der Ausblick angehoben. Der Wert springt um über 7 Prozent nach vorne.

Continental Airlines veröffentlichte heute die Passagierzahlen für den Monat Juni 2008. Dabei musste die viertgrößte Fluggesellschaft in den USA angesichts rückläufiger Passagierzahlen eine deutliche niedrigere Auslastung hinnehmen. Die Aktie verliert derzeit fast 9 Prozent. Auch andere Airlines notieren schwächer, was vor allem auch mit einer negativen Branchenstudie seitens Goldman Sachs zu tun hat.

Bei GM belasten Gerüchte über Finanzschwierigkeiten die Stimmung. Gestern hatte der größte US-Autobauer noch mit einem Absatzrückgang, der unterhalb der Erwartungen ausgefallen ist, positiv überrascht. Aktuell verliert die Aktie 10 Prozent. (02.07.2008/ac/n/m)

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