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Wall Street Update: Deutliche Zugewinne, Citigroup und Eli Lilly im Fokus
Vor Handelsstart präsentierte das Handelsministerium für März einen überraschend starken Anstieg beim Einzelhandelsumsatz. So wuchsen die Umsatzerlöse binnen Monatsfrist um 0,7 Prozent, während Volkswirte nur mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet hatten. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche erhöhten sich die Umsätze um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Experten waren hier von einer Zunahme um 0,7 Prozent ausgegangen. Dagegen verkündete die Federal Reserve Bank of New York für April nur einen unerwartet leichten Zuwachs bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. Im weiteren Handelsverlauf wurde schließlich vom Handelsministerium für Februar 2007 ein erneuter Anstieg bei den Lagerbeständen in den Industrie- und Handelsunternehmen gemeldet.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,76 Prozent auf 12.708,02 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,94 Prozent auf 1.466,46 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet momentan ein Plus von 0,85 Prozent auf 2.513,23 Punkte.
Im Finanzsektor stehen unter anderem Aktien der Citigroup im Interesse der Investoren. Die größte Bankgesellschaft in den USA musste im ersten Quartal aufgrund einer Sonderbelastung einen Gewinnrückgang um 11 Prozent ausweisen. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn allerdings über der Prognose des Marktes, der Titel verfestigt sich momentan um 2,3 Prozent.
Papiere von Wachovia legen ebenfalls nach der Vorlage überzeugender Ergebnisse 1,6 Prozent zu. Die Bankgesellschaft verbuchte im ersten Quartal trotz steigender Kapitalmarktzinsen aufgrund der starken Entwicklung in den Bereichen Brokerage und Asset Management einen deutlichen Ergebnisanstieg.
Für Gesprächsstoff sorgen zudem die von Eli Lilly präsentierten Quartalszahlen. Der Pharmakonzern teilte heute mit, dass sein Gewinn im vergangenen Vierteljahr um knapp 40 Prozent gesunken ist, was mit Sonderbelastungen zusammenhängt. Der bereinigte Gewinn konnte die Erwartungen jedoch übertreffen. Zudem wurden die Jahresprognosen angehoben. Die Aktie gewinnt momentan 1,8 Prozent.
Anteilsscheine von Mattel stehen ebenfalls auf der Einkaufliste der Anleger und legen 1,1 Prozent zu. Wie der größte Spielwarenhersteller in den USA heute meldete, ist sein Gewinn im ersten Quartal um 60 Prozent gesunken. Analysten hatten im Vorfeld ein negatives Ergebnis erwartet.
Die von Google bekannt gegebene Übernahme des Internet-Werbespezialisten DoubleClick für mehr als 3 Mrd. Dollar kommt ebenfalls gut bei den Anteilseignern an, der Wert gewinnt aktuell 1,9 Prozent. Amazon.com ziehen nach einer Aufstufung durch die Deutsche Bank um fast 6 Prozent an.
Ein sattes Kursplus von knapp 18 Prozent ist bei Papieren von Sallie Mae auszumachen, nachdem der Anbieter von Studentendarlehen einer Übernahmeofferte durch ein Konsortium im Wert von rund 25 Mrd. Dollar zugestimmt hat.
Die JDA Software Group geht davon aus, im ersten Quartal bei Umsatz und Ergebnis die Markterwartungen zu übertreffen. Die Aktie kann daraufhin 14 Prozent zulegen. Demnach rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn pro Aktie von 15 bis 17 Cents bzw. 26 bis 28 Cents vor bestimmten Einmaleffekten. Der Umsatz soll 89,7 bis 90,7 Mio. Dollar betragen. (16.04.2007/ac/n/m)
| 26.11.2008 | Citigroup reduzieren | Independent Research GmbH | |
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| 17.10.2008 | Citigroup reduzieren | Independent Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
| Citigroup | 5,5 | +0,6% | |
| Wachovia | 3,6 | -17,2% | |
| Eli Lilly and | 26,0 | +2,6% | |
| Mattel | 9,8 | -6,8% | |
| 216,5 | +0,3% | ||
| SLM | 5,8 | -19,1% | |
| JDA Software Group | 9,3 | -8,1% |
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