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Wall Street Update: Deutliche Zugewinne, Merrill Lynch im Fokus
Vor Handelsbeginn veröffentlichte das Arbeitsministerium für September eine besser als erwartete Entwicklung bei den saisonbereinigten Arbeitsmarktdaten. Die Arbeitslosenquote wuchs demnach wie erwartet auf 4,7 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 4,6 Prozent gelegen hatte. Dabei erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 110.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten lediglich einen Stellenaufbau um 100.000 Beschäftigte erwartet. Zudem wurde der August-Wert deutlich nach oben revidiert. Die jüngsten Daten dämpfen die Hoffnungen auf eine weitere Zinssenkung der Fed allerdings drastisch.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,67 Prozent auf 14.067,39 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,79 Prozent auf 1.555,03 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet momentan ein Plus von 1,43 Prozent auf 2.772,66 Punkte.
Angesichts der Krise auf dem US-Hypothekenmarkt erwartet die Investmentbank Merrill Lynch für das dritte Quartal einen Nettoverlust von bis zu 50 Cents je Aktie. Demnach soll das Ergebnis durch Abschreibungen in Höhe von rund 5 Mrd. Dollar belastet werden. Die Aktie gewinnt dennoch 2,3 Prozent.
Der Aluminiumkonzern Alcoa kündigte weitere Portfolio-Bereinigungen und Restrukturierungen an und geht in diesem Zusammenhang von negativen Einmaleffekten für das laufende Fiskaljahr aus. Die Aktie kann dennoch knapp 3 Prozent zulegen.
Die Aktie von Research In Motion springt im Mittagshandel um knapp 12 Prozent nach vorne. Der kanadische BlackBerry-Hersteller hat am Vorabend einen Blick in seine Bücher gewährt. Der Konzern konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal deutlich steigern und hat die Schätzungen der Analysten exakt getroffen.
Papiere des Telekommunikationsausrüsters Tellabs legen hingegen den Rückwärtsgang ein und fallen um mehr als 4 Prozent zurück. Der Titel reagiert damit auf den enttäuschenden Ausblick auf das dritte Quartal.
Nach einer Gewinnwarnung sacken außerdem Anteilsscheine von Nabors Industries um 3,3 Prozent ab. Der auf Öl- und Erdgasförderung spezialisierte Konzern erwartet für das laufende dritte Quartal einen Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Begründet wurde diese Einschätzung durch die schwächer als erwartet ausgefallenen Öl- und Erdgasaktivitäten in Nordamerika. (05.10.2007/ac/n/m)
| 03.10.2008 | Merrill Lynch Downgrade | Citigroup Corp. | |
| 16.09.2008 | Merrill Lynch strikt meiden | Frankfurter Tagesdienst | |
| 06.08.2008 | Merrill Lynch sell | Ladenburg Thalmann & Co. Inc. | |
| 06.08.2008 | Merrill Lynch Kursziel gesenkt | Ladenburg Thalmann & Co. Inc. | |
| 21.07.2008 | Merrill Lynch outperform | Credit Suisse Group |
Aktien in diesem Artikel
| Merrill LynchCo | 8,9 | -13,4% | |
| Alcoa | 7,6 | -1,7% | |
| Research In Motion | 29,5 | -13,1% | |
| Tellabs | 3,2 | -2,8% | |
| Nabors Industries | 9,4 | -15,9% |
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