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Wall Street Update: Durchwachsener Mittagshandel, PepsiCo im Fokus
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,52 Prozent auf 9.436,67 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,63 Prozent auf 1.009,69 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 1,44 Prozent auf 1.817,75 Punkte.
Finanzwerte stehen dabei abermals im Mittelpunkt. Nach dem Vorbild einiger europäischer Staaten wird sich die US-Regierung an einigen bedeutenden Kreditinstituten des Landes beteiligen, um die Auswirkungen der Finanzkrise besser abfedern zu können. Laut US-Präsident George W. Bush will man sich mit 250 Mrd. Dollar in der Branche einkaufen. Presseberichten zufolge hätten sich einige der Kreditinstitute wenig erfreut über die staatliche Einmischung gezeigt, jedoch habe Finanzminister Henry Paulson in einem Meeting am Montagabend auf eine Beteiligung der US-Regierung bestanden und sich schließlich damit durchgesetzt. Auf dem Parkett kommt der Plan offensichtlich gut an. Unter anderem gewinnen Goldman Sachs rund 13 Prozent, Morgan Stanley fast 22 Prozent, die Bank of America annähernd 15 Prozent und die Citigroup knapp 18 Prozent.
Der Mischkonzern Johnson & Johnson konnte im dritten Quartal dank der starken Absatzentwicklung im Auslandsgeschäft einen Umsatz- und Ergebnisanstieg vorweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei recht deutlich übertroffen. Für das laufende Fiskaljahr wurden außerdem die Ergebnisprognosen angehoben. Die Aktie gewinnt in Reaktion auf das Zahlenwerk 3,5 Prozent.
Anteilsscheine von PepsiCo brechen hingegen um rund 9 Prozent ein. Der zweitgrößte Softdrink-Konzern der Welt meldete zuvor, dass sein Gewinn im dritten Quartal um rund 10 Prozent gesunken ist, wobei die Erwartungen auf bereinigter Basis verfehlt wurden.
Titel der Supermarktkette SUPERVALU legen trotz enttäuschender Quartalszahlen fast 3 Prozent zu. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal einen leichten Umsatzanstieg, musste jedoch einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Dabei verwies der Konzern auf die anhaltend schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen.
Papiere des Anlagen- und Maschinenbaukonzerns Ingersoll-Rand gewinnen ungeachtet einer Gewinnwarnung fast 3 Prozent. Er hat seine Ergebnisprognosen für das dritte Quartal und das Gesamtjahr gesenkt, was auf schwächere Märkte in Nordamerika und Westeuropa zurückgeführt wird.
Der ehemalige Chef der American International Group, Maurice R. Greenberg, wird Angaben der "Financial Times" zufolge demnächst einen alternativen Plan zur Rettung des schwer angeschlagenen US-Versicherungskonzerns vorlegen. Die AIG-Aktie gewinnt derzeit mehr als ein Prozent. (14.10.2008/ac/n/m)
| 01.12.2008 | Johnson & Johnson market perform | Leerink Swann LLC | |
| 30.10.2008 | Johnson & Johnson Downgrade | JP Morgan Chase & Co. | |
| 27.10.2008 | Johnson & Johnson chancenreich | Wirtschaftswoche | |
| 23.10.2008 | Johnson & Johnson halten | Raiffeisen Centrobank AG | |
| 16.10.2008 | Johnson & Johnson neues Kursziel | Credit Suisse Group |
Aktien in diesem Artikel
| JohnsonJohnson | 44,4 | -1,8% | |
| PepsiCo | 42,6 | -4,9% | |
| SUPERVALU | 8,6 | -6,8% | |
| Ingersoll-Rand | 12,1 | +7,9% | |
| American International Group | 1,5 | +2,8% |
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