International Business Machines Aktie [WKN: 851399 / ISIN: US4592001014]

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09.10.2008 19:26
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Wall Street Update: Finanzmarktkrise hält Wall Street weiter in Atem

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentieren sich auch am Donnerstagmittag New Yorker Zeit mehrheitlich mit Kursverlusten. Weiterhin belastet die Finanzmarktkrise die Stimmung an der Wall Street.

Die Lagerbestände bei den Großhandelsunternehmen haben sich im August 2008 langsamer erhöht, aber dennoch die Prognosen geschlagen. So lagen die Bestände um 0,8 Prozent über dem Vormonatsniveau, womit die Prognose der Volkswirte von 0,4 Prozent deutlich übertroffen wurde. Für Juli wurde der Aufbau der Lagerbestände von vorläufig 1,4 auf nun 1,5 Prozent nach oben korrigiert. Dagegen verringerten sich die Umsatzerlöse des Großhandels um 1,0 Prozent, nach einem Rückgang um revidiert 0,8 (vorläufig: 0,3) Prozent im Juli.

Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 04. Oktober 2008 verbessert. So fiel die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 20.000 auf 478.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Abnahme auf 475.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 497.000 auf 498.000 korrigiert.

Der Dow Jones verliert derzeit 1,03 Prozent auf 9.163,16 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 1,25 Prozent auf 972,67 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Plus von 0,06 Prozent auf 1.741,38 Punkte.

Überraschend hat der Technologiekonzern IBM gestern nach Börsenschluss seine vorläufigen Ergebnisse zum dritten Quartal bekannt gegeben. Dabei konnte das Ergebnis stärker als von Analysten erwartet gesteigert werden. Obwohl die Umsatzentwicklung hinter den Schätzungen zurückgeblieben ist, gewinnt die Aktie im Mittagshandel knapp 2 Prozent.

Wie so oft steht auch der Finanzsektor verstärkt im Blick. Der schwer angeschlagene Versicherungskonzern AIG erhält von der Fed einen weiteren Kredit in Höhe von bis zu 37,8 Mrd. Dollar, nachdem dem Versicherer erst im September ein Darlehen über 85 Mrd. Dollar gewährt wurde. Die AIG-Aktie verliert 17 Prozent.

Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge sind die Gespräche zwischen der Citigroup, Wells Fargo und der US-Regierung über einen Weg zur Aufteilung von Wachovia ins Stocken geraten. So seien beide Interessanten überrascht über die Konzentration minderwertiger Assets bei Wachovia. Papiere der Citigroup geben mehr als 4 Prozent nach, Titel von Wells Fargo geben indes knapp 12 Prozent ab. Bei Wachovia geht es mehr als 15 Prozent nach unten.

Der Flugzeughersteller Boeing und seine seit Wochen streikenden Mechaniker könnten Angaben des "Wall Street Journal" zufolge bereits in wenigen Tagen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die Aktie gibt 0,6 Prozent nach.

MetLife, der größte Lebensversicherer in den USA, hat Angaben des "Wall Street Journal" zufolge zuletzt den Lebens- und Sachversicherer Hartford Financial Services Group bezüglich einer möglichen Fusion kontaktiert. Allerdings haben die Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss jedoch zu keinem Ergebnis geführt. Während die MetLife-Aktie mehr als 5 Prozent zulegt, geht es bei Hartford Financial knapp 8 Prozent nach unten.

Die US-Regionalbank National City befindet sich Angaben des "Wall Street Journal" zufolge derzeit in Gesprächen mit einer Reihe von Banken über einen möglichen Verkauf. Dabei gehören die PNC Financial Services Group, die größte Bankgesellschaft im US-Bundesstaat Pennsylvania, und die kanadische Bank of Nova Scotia (Scotiabank) zu den potenziellen Bietern. Aktien von National City gewinnen fast 12 Prozent. (09.10.2008/ac/n/m)

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American International Group 1,5 +2,8%
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Wachovia 3,6 -17,2%
Citigroup 5,8 +7,0%
MetLife 22,3 +11,2%
Hartford Financial Services Group 5,6 -1,8%
National City 1,2 -18,4%
PNC Financial Services Group 35,5 -13,7%
Bank of Nova Scotia (Scotiabank) 22,4 -2,1%

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