General Electric Aktie [WKN: 851144 / ISIN: US3696041033]

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11.07.2008 19:25
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Wall Street Update: Kräftige Abschläge, Dow Jones fällt unter 11.000 Punkte

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Freitag New Yorker Zeit mit kräftigen Abschlägen. Im Fokus stehen negative Konjunkturdaten und der Rekordölpreis. Der Dow Jones fiel unter die 11.000 Punkte-Marke, den niedrigsten Stand seit 2 Jahren.

Die Stimmung der US-Verbraucher bleibt nach Angaben der Universität Michigan auch im Juli weiterhin schwach. So lag der Gesamtindex im Berichtsmonat bei 56,6 Punkten, nach 56,4 Punkten im Vormonat. Marktbeobachter hatten im Vorfeld einen Wert von 55,5 Punkten erwartet.

Das Defizit beim Handel mit Waren und Dienstleistungen hat sich im Mai 2008 unerwartet verringert. So ist das Handelsbilanzdefizit um 1,2 Prozent auf 59,8 Mrd. Dollar gesunken, während Volkswirte einen Anstieg auf 62,2 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Für April wurde das Minus von ursprünglich 60,9 Mrd. auf 60,5 Mrd. Dollar nach unten korrigiert.

Die Importpreise erhöhten sich im Juni um 2,6 Prozent, während Marktbeobachter hier nur einen Anstieg um 2,0 Prozent erwartet hatten. Bereinigt um Ölimporte wurde ein Plus von 0,8 Prozent ausgewiesen. Dagegen erhöhten sich die Exportpreise im Berichtsmonat um 1,0 Prozent.

Der Dow Jones verliert derzeit 2,06 Prozent auf 10.997,71 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 2,08 Prozent auf 1.227,36 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 2,20 Prozent auf 2.208,19 Punkte.

Nach der Vorlage der Quartalsbilanz stehen Papiere von General Electric verstärkt im Blick. Der Gewinn des Mischkonzerns ist im zweiten Quartal wie erwartet um 6 Prozent gesunken. Die Erlöse konnten überraschend deutlich gesteigert werden. Zudem gab der Konzern den Verkauf seiner japanischen Privatkredit-Sparte an die Shinsei Bank bekannt. Gegen den Trend notiert die Aktie kaum verändert.

Bei der Citigroup schlägt ein Minus von 2,5 Prozent zu Buche. Wie der Finanzkonzern heute mitteilte, gibt er sein deutsches Privatkundengeschäft an die französische Crédit Mutuel ab. Die Transaktionssumme wurde auf 4,9 Mrd. Dollar beziffert.

Papiere von Anheuser-Busch ziehen dagegen um 7,7 Prozent an. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge will der belgische Bierbrauer InBev seine Übernahmeofferte für den amerikanischen Konkurrenten möglicherweise anheben.

Im Chemiesektor steht eine weitere Milliardenübernahme im Fokus. So hat der Spezialchemiekonzern Ashland angekündigt, seinen Konkurrenten Hercules für 3,3 Mrd. Dollar zu schlucken. Die Hercules-Aktie liegt aktuell mit 25 Prozent im Plus, während es für Ashland um über 15 Prozent abwärts geht.

Für die Aktien von Fannie Mae und Freddie Mac geht es indes kräftig in den Keller. Hier sorgt ein Artikel der "New York Times" für Aufsehen, wonach die US-Regierung in Betracht zieht, die beiden Hypothekenfinanzierer zu übernehmen. Die Aktionäre könnten bei einer solchen Transaktion allerdings leer ausgehen. Nachdem sich US-Finanzminister Henry M. Paulson für weitere Unterstützungen ausgesprochen hat, reduzieren sich die Abschläge auf 27 bzw. 24 Prozent.

Die Aktie von UAL, der Muttergesellschaft der zweitgrößten US-Fluglinie United Air Lines, knickt um gut 14 Prozent ein. Zuvor hat der Konzern Abschreibungen von bis zu 2,7 Mrd. Dollar für das zweite Quartal angekündigt.

Der Chip-Hersteller AMD wird im zweiten Quartal Sonderbelastungen in Höhe von insgesamt 948 Mio. Dollar verbuchen. In der Folge gibt die Aktie um 5 Prozent nach. (11.07.2008/ac/n/m)

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