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Wall Street Update: Kräftige Abschläge, Quartalszahlenflut im Fokus
Die saisonbereinigte Verkaufszahl bestehender Eigenheime ist im März 2008 geschrumpft. So reduzierte sich die Zahl gegenüber dem Vormonat um 2 Prozent auf 4,93 Millionen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 4,92 Millionen gerechnet, nachdem sich die Verkaufszahl im Februar auf 5,03 Millionen belaufen hatte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen die Verkäufe bestehender Häuser um 19,3 Prozent zurück.
Der Dow Jones verliert derzeit 1,18 Prozent auf 12.673,58 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 1,18 Prozent auf 1.371,79 Zähler ab. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 1,76 Prozent auf 2.365,63 Punkte.
Die Blicke richten sich mitunter auf das von AT&T vorgelegte Zahlenwerk. Der Telekommunikationskonzern konnte seinen Gewinn im ersten Quartal wie von Analysten erwartet steigern. Die Aktie gewinnt aktuell 0,7 Prozent.
Titel von McDonald's verlieren indes mehr als ein Prozent. Die weltweit führende Schnellrestaurantkette verzeichnete im abgelaufenen Quartal dank der starken Entwicklung in Europa und den Emerging Markets ein unerwartet deutliches Ergebnisplus. Allerdings haben die Umsätze auf vergleichbarer Verkaufsfläche etwas enttäuscht.
Anteilsscheine von DuPont liegen mit einem Minus von rund 4 Prozent im Markt. Der zweitgrößte Chemiekonzern in den USA konnte seinen Gewinn im letzten Vierteljahr mehr als verdoppeln und die Schätzungen des Marktes schlagen. Für das Gesamtjahr stellt das Unternehmen allerdings einen Gewinn in Aussicht, der unter den durchschnittlichen Marktschätzungen liegt.
Daneben sacken Papiere von Texas Instruments um 6,5 Prozent ab. Wie der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefon-Chips am Vorabend mitteilte, erzielte er im ersten Quartal einen Umsatz- und Gewinnanstieg im Rahmen der Erwartungen. Jedoch konnte auch hier der Ausblick wenig überzeugen.
Des Weiteren hat der Rüstungskonzern Lockheed Martin einen Blick in seine Bilanzen gewährt. Das Unternehmen hat seinen Gewinn im ersten Quartal überraschend deutlich um fast 6 Prozent steigern können. Die Jahresplanung wurde angehoben, wobei die durchschnittlichen Markterwartungen noch höher liegen. Der Wert gibt rund 2,7 Prozent ab.
Anteilsscheine des Krankenversicherers UnitedHealth knicken nach enttäuschenden Ergebnissen um 10,5 Prozent ein. Zwar konnte der Gewinn im ersten Quartal gesteigert werden, was auf eine verbesserte Entwicklung bei ihren Medicaid-Plänen zurückzuführen ist. Die Jahresplanung wurde indes um 10 Prozent gesenkt.
Das von UAL vorgelegte Zahlenwerk kommt ebenfalls nicht bei den Anlegern an. Papiere der Muttergesellschaft der Fluglinie United Air Lines verlieren rund 35 Prozent. Der Konzern hatte im ersten Quartal 2008 aufgrund steigender Treibstoffkosten einen deutlich höheren Verlust ausweisen müssen und damit die Erwartungen verfehlt. (22.04.2008/ac/n/m)
| 15.09.2008 | AT&T neutral | Credit Suisse Group | |
| 09.09.2008 | AT&T Depotaufnahme | Volksbank Karlsruhe eG | |
| 05.09.2008 | AT&T buy | Stifel, Nicolaus & Co., Inc. | |
| 19.08.2008 | AT&T neues Kursziel | Credit Suisse Group | |
| 29.07.2008 | AT&T neutral (Update) | Credit Suisse Group |
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