15.04.2008 19:31
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Wall Street Update: Leichte Zugewinne, Konjunkturdaten im Fokus

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Dienstagmittag New Yorker Zeit mit leichten Zugewinnen. Neben einigen Konjunkturdaten stehen auch die Konsolidierungstendenzen in der Luftfahrtbranche im Fokus.

Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für April 2008 eine überraschend kräftige Zunahme bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So kletterte der Empire State Manufacturing Index auf +0,6 Punkte, während Volkswirte nur mit einer Verbesserung auf -17,0 Punkten gerechnet hatten. Für März war ein rekordtief von -22,2 Punkte gemeldet worden.

Die Erzeugerpreise sind im März 2008 mit beschleunigtem Tempo angezogen. Auf Monatssicht kletterten die Preise um 1,1 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise legten die Preise in der Kernrate um 0,2 Prozent zu. Volkswirte hatten im Vorfeld Preissteigerungen von 0,6 bzw. 0,2 Prozent geschätzt.

Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,15 Prozent auf 12.320,54 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,12 Prozent auf 1.329,86 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Plus von 0,13 Prozent auf 2.278,78 Punkte.

Die Aktie von Johnson & Johnson verliert im Mittagshandel ein halbes Prozent. Der Konsumgüter- und Gesundheitskonzern hat seinen Gewinn im ersten Quartal unerwartet deutlich um 40 Prozent gesteigert und seinen Ausblick für das laufende Fiskaljahr angehoben. Einige Anleger hatten aber offenbar auf einen noch optimistischeren Ausblick spekuliert.

Daneben steht insbesondere der in der Nacht angekündigte Zusammenschluss von Delta Air Lines mit dem Wettbewerber Northwest Airlines im Blick. Durch die Transaktion wird die weltgrößte Fluggesellschaft entstehen. Während Anteilsscheine von Delta Air Lines mehr als 13 Prozent abgeben, büßen Titel von Northwest Airlines knapp 10 Prozent ein.

Im Finanzsektor geht es für Bear Stearns 1,7 Prozent nach unten. Der Gewinn der fünftgrößten US-Investmentbank ist im ersten Quartal angesichts einer Liquiditätskrise um 79 Prozent eingebrochen und damit etwas stärker als befürchtet.

Die Aktie des Finanzkonzerns U.S. Bancorp gewinnt nach der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal rund ein halbes Prozent. Aufgrund der anhaltend schwierigen Situation an den internationalen Finanzmärkten hatte der Konzern einen leichten Ergebnisrückgang ausweisen müssen, aber dennoch überzeugt. (15.04.2008/ac/n/m)

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