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Wall Street Update: Microsoft-Angebot für Yahoo! im Fokus
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,09 Prozent auf 12.661,41 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,38 Prozent auf 1.383,83 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 0,02 Prozent auf 2.389,32 Punkte.
Hauptgesprächsthema ist die mögliche Übernahme des Internet-Medienkonzerns Yahoo! durch Microsoft. Wie der Software-Konzern heute mitteilte, hat man angeboten, Yahoo für 44,6 Mrd. Dollar in Bargeld und Aktien zu übernehmen. Microsoft verspricht sich durch eine mögliche Transaktion jährliche Synergien von mindestens 1 Mrd. Dollar. Erwartungsgemäß verlieren Anteile von Microsoft im Mittagshandel 6,5 Prozent. Papiere von Yahoo gehen indes durch die Decke und gewinnen knapp 46 Prozent.
Im Automobilsektor stehen heute die Absatzzahlen für Januar auf der Agenda. Mit Ford hat bereits der zweitgrößte amerikanische Automobilhersteller erfreuliche Zahlen vorgelegt. Zwar wurden erneut weniger Fahrzeuge in den USA verkauft als im Vorjahreszeitraum, wobei der Rückgang weniger stark ausfiel als erwartet. Die Aktie gewinnt derzeit rund 2 Prozent. Beim Branchenführer GM stehen die Zahlen noch. Die Aktie gewinnt aktuell ein halbes Prozent.
Titel des Suchmaschinen-Konzerns Google, der am Vorabend enttäuschende Ergebnisse auf den Tisch gelegt hat, knicken um 8,5 Prozent ein. Das Nettoergebnis stieg um rund 20 Prozent. Die Umsatzerlöse kletterten um etwa die Hälfte.
Papiere von Motorola gewinnen dagegen rund 9 Prozent. Der Konzern prüft derzeit strategische Alternativen für seine Geschäftsbereiche, darunter auch eine Trennung von seiner Mobiltelefonsparte.
Der größte US-Ölkonzern Exxon Mobil konnte dank rekordhoher Ölpreisnotierungen im abgelaufenen Quartal einen unerwartet kräftigen Ergebnisanstieg verbuchen. Der Wert tendiert aktuell 1,2 Prozent leichter.
Die Aktie des Konkurrenten Chevron gibt trotz der Vorlage starker Zahlen 1,4 Prozent ab. Der zweitgrößte US-Ölkonzern konnte seinen Gewinn im vierten Quartal trotz relativ schwacher Raffineriemargen unerwartet deutlich um 29 Prozent steigern, was mit den rekordhohen Ölpreisen zusammenhängt. Der Gesamtumsatz des Konzerns erhöhte sich um rund 28 Prozent.
Alcoa, der weltweit größte Aluminiumhersteller, will gemeinsam mit der Aluminum Corporation of China (Chinalco) eine Beteiligung an dem britisch/australischen Bergbaukonzern Rio Tinto erwerben. Alcoa-Aktien gewinnen ein halbes Prozent.
Der Computerspiele-Hersteller Electronic Arts musste im dritten Fiskalquartal 2007/08 einen Verlust hinnehmen, konnte aber vor Einmaleffekten die Erwartungen des Marktes treffen. Beim Konzernumsatz verbuchte Electronic Arts einen Anstieg um 17 Prozent. Aktuell gibt der Titel leicht nach. (01.02.2008/ac/n/m)
| 25.06.2008 | Microsoft Neueinschätzung | Morgan Stanley | |
| 16.06.2008 | Microsoft buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 16.06.2008 | Microsoft buy | UBS AG | |
| 13.06.2008 | Microsoft accumulate | Jyske Bank Group | |
| 13.06.2008 | Microsoft reduzieren | Independent Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
| Microsoft | 16,7 | +1,2% | |
| Yahoo! | 14,7 | +8,3% | |
| 344,0 | +0,7% | ||
| Exxon Mobil | 56,3 | +0,3% | |
| Chevron | 63,5 | +2,1% | |
| Motorola | 4,5 | +0,7% | |
| Alcoa | 21,1 | +0,4% | |
| Rio Tinto | 70,3 | -0,9% | |
| Electronic Arts | 28,1 | +0,4% | |
| Ford Motor | 2,9 | +3,2% | |
| General Motors | 6,7 | +1,7% |
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