06.01.2005 16:27
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Wall Street erholt sich dank guter Absatzzahlen

Die US-Börsen sind heute mit einem Plus in den Handel gestartet, was Experten vor allem auf die guten Umsatzzahlen im Weihnachtsgeschäft, die in den vergangenen Tagen einige Unternehmen bekannt gaben, zurückführen.

Dow Jones: 10.612 +0,14 Prozent

Nasdaq: 2.098 +0,35 Prozent

Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks Corp. hat im Monat Dezember mehr umgesetzt als noch im Vorjahreszeitraum. Wie der Konzern gestern in Seattle mitteilte, stiegen die vergleichbaren Erlöse (same-store) um 8 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld jedoch mit einem etwas höheren Anstieg gerechnet, weshalb die Aktie heute im Minus notiert.

Die amerikanische Brauerei Anheuser-Busch Companies Inc. hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie im Jahr 2004 103 Millionen Barrel Bier verkauft hat, 0,4 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Der Konzern rechnet weiterhin damit, im Jahr 2004 einen Gewinn von 2,73-2,75 Dollar je Aktie zu erzielen. Dies bedeutet ein Wachstum von 10-11 Prozent. Analysten rechnen derzeit durchschnittlich mit einem Gewinn von 2,73 Dollar.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, ist Mitch Truwit, der bisherige Chief Operating Officer des Internetportals Priceline.com, zurückgetreten. Truwit wird zukünftig als CEO der Consumer Travel Sparte bei der Cendant Corp. tätig sein. Truwits Posten bei Cendant wird auf den CEO Jeffery H. Boyd, den CFO Robert J. Mylod und den Vice President Chris Soder aufgeteilt.

Der weltgrößte Automobilhersteller General Motors Corp. konnte im vergangenen Jahr seinen Absatz in China deutlich steigern. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, wurden im Jahr 2004 insgesamt 492.014 Fahrzeuge verkauft, womit das Vorjahresniveau von 386.710 um 27,2 Prozent übertroffen werden konnte. Den weiteren Angaben zufolge wuchs der Marktanteil in China auf 9,3 Prozent, nach 8,5 Prozent Ende 2003. Phil Murtaugh, Chairman und CEO der General Motors China Group, zeigte sich mit dem stetigen und nachhaltigen Wachstum zufrieden und beurteilte 2004 als ein solides Jahr.

Die Target Corp., der zweitgrößte Discount-Händler in den USA, geht davon aus, dass der Gewinn des vierten Quartals 2004 unter den Analystenprognosen liegt. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, dass die vergleichbaren Umsätze (same-store sales) im Dezember um 5,1 Prozent anwuchsen und der Gesamtumsatz um 11,3 Prozent von 6,78 Mrd. auf 7,55 Mrd. Dollar zulegte. Damit lagen die Umsätze am oberen Ende der eigenen Erwartungen. Dennoch warnte Target, dass die Analystenprognose hinsichtlich eines Gewinns pro Aktie in Höhe von 94 Cents im Schlussquartal 2004 voraussichtlich nicht erreicht wird.

Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte in Washington einen saisonbereinigten Anstieg der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 01. Januar 2004. Die Zahl erhöhte sich um 43.000 auf 364.000 Erstanträge, während Experten durchschnittlich einen Stand von 330.000 Anträgen geschätzt hatten. Für die Vorwoche wurde ein revidierter Rückgang um 10.000 auf 321.000 Anträge gemeldet, gegenüber einer vorläufig ermittelten Abnahme um 5.000 Erstanträge.

Der Wert für den gleitenden Vier-Wochen-Durchschnitt stieg von 333.000 in der Vorwoche auf 332.250 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.

Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt allgemein als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt. Ab einem Wert von unter 350.000 erwarten Experten einen Rückgang der Arbeitslosenzahl.

Aktien in diesem Artikel

General Motors 8,5 -10,2%
Starbucks 9,5 -1,0%
Pricelinecom 64,3 -3,7%
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