WestLB-Aufsichtsrat berät nächste Woche Sanierungspaket
Die bislang bekannten Eckpunkte des Sanierungspaketes sehen vor, dass die Kosten bis 2010 um 300 Millionen Euro gesenkt werden. Im In- und Ausland sollen insgesamt 1.350 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist fast jede vierte Stelle im Bankkonzern. Wie viele Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind, ist bisher von der Bank noch nicht genau beziffert worden. Außerdem soll das Geschäftsmodell der WestLB neu ausgerichtet werden. Dazu gehören nach den früheren Angaben eine noch stärkere Zusammenarbeit der WestLB mit den Sparkassen in Nordrhein-Westfalen sowie ein Ausbau des Mittelstandgeschäftes.
Einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge dringt die EU-Kommission auf Veränderungen im Eigentümerkreis. Die WestLB solle offen sein für privates Kapital. Die Mehrheit an der WestLB AG halten zusammen die Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen. Größter Einzelaktionär ist das Land Nordrhein-Westfalen mit direkt und indirekt rund 38 Prozent. Ein WestLB-Sprecher verwies darauf, dass die EU-Kommission nach der Vorlage des Restrukturierungsplanes 18 Monate Zeit habe, die Unterlagen zu prüfen und auf dieser Basis zu entscheiden. "Insofern sind Berichte über mögliche Auflagen Spekulation", sagte er. /vd/DP/sb
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