Der bankrotte Lebensmittelhändler Winn-Dixie Stores Inc. (ISIN US9742801098/ WKN 852903) teilte am Dienstag mit, dass er 326 Geschäfte verkaufen oder schließen und insgesamt 22.000 Arbeitsplätze abbauen wird, um seine Ergebnisse zu verbessern.
Der Konzern, der zurzeit 901 Geschäfte in den USA und zwölf auf den Bahamas betreibt, wird nach den Maßnahmen noch über rund 587 Geschäfte in Florida, Alabama, Louisiana, Georgia, Mississippi sowie auf den Bahamas verfügen. Der Jahresumsatz soll sich im Zuge dessen um 25 Prozent auf 7,5 Mrd. Dollar verringern.
Winn-Dixie will darüber hinaus Personal am Hauptsitz in Jacksonville (Florida) streichen, seine Molkerei-Werke und seine Pizzafabrik in Montgomery (Alabama) verkaufen und seine Getränkefabrik in Fitzgerald (Georgia) veräußern. Zudem ist geplant, sich von drei der zehn Vertriebsniederlassungen in Atlanta, Charlotte und Greenville (South Carolina) zu trennen.
Der 1925 gegründete Konzern, der bereits im vergangenen Jahr 10 Prozent seiner Belegschaft abgebaut hat, musste im Februar Gläubigerschutz beantragen, nachdem er deutlich Marktanteile an Konkurrenten wie Wal-Mart Stores und Publix Super Markets abgegeben hatte.
Die Aktie von Winn-Dixie Stores beendete den Handel gestern an der OTC bei 1,12 Dollar (-0,45 Prozent).