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XETRA-SCHLUSS/DAX etwas fester - US-Börsen belasten
FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester ist der deutsche Aktienmarkt am vorletzten Handelstag des Jahres aus dem Handel gegangen. Der DAX stieg um 0,5% oder 36 auf 8.039 Punkte. Die nachgebenden Kurse an Wall Street drückten auch den deutschen Markt vom Tageshoch über 8.070 Punkten zurück. Umgesetzt wurden Aktien im Wert von 4,1 Mrd EUR. Das Attentat auf die pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto sorgte für Bestürzung am US-Markt. Zudem kamen Sorgen über die Zukunft der Krisenregion Pakistan-Indien auf. Der Öl- und der Goldpreis zogen danach wieder an.
Auch die Konjunkturdaten aus den USA begeisterten die Märkte nicht: So fiel mit nur plus 0,1% der Anstieg der US-Auftragseingänge für langleblige Wirtschaftsgüter deutlich unter den erwarteten 3,0% aus. Auch der Oktober-Eingang wurde von minus 0,2% auf minus 0,4% herabrevidiert und die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sprangen auf den höchsten Stand seit November 2005. Für etwas Erleichterung sorgte nur das leicht bessere US-Verbrauchervertrauen: Mit 88,6 lag die Stimmung der US-Konsumenten etwas über der Prognose von 86,0 und dem Vormonat bei 87,8.
Der deutsche Handel zeigte sich indes völlig impulslos bei sehr geringen Umsätzen. Handelbare Nachrichten gab es nicht. Viele Investoren haben ihre Orderbücher bereits in den vergangenen Tagen geschlossen. Nebenwerte im MDAX fielen mit teilweisen Kursaufschlägen von bis zu 4% auf. "Man merkt deutlich, dass es kaum Verkäufer im Markt gibt", erklärte ein Makler dazu. Technisch unterstützt ist der Leitindex bei 7.935 Punkten. Bei 8.070 Zählern liegt ein Widerstand.
Deutliches "Window-Dressing" bewegte vor allem die Nebenwerte: Hierbei nutzen institutionelle Investoren kurz vor dem Jahreswechsel die Gelegenheit, ihre Portfolios mit den Kursgewinnern des zu Ende gehenden Jahres noch etwas aufzupeppen. So sprangen im MDAX Arques um 5,4%, Gildemeister um 2,1%, Premiere um 3,7% und Pfleiderer um 3,2%. Ein Auftrag von mehr als 200 Mio EUR für den Bau einer Pipeline in Katar sorgte laut Händlern für Käufe in der Salzgitter-Aktie, die 1,9% auf 101,20 EUR anstieg.
Im DAX waren Gewinner und Verlierer überwiegend zufällig verteilt: Der Einstieg asiatischer Investoren bei der US-Investmentbank Merrill Lynch stützte den Bankensektor. Deutsche Bank stiegen 1,5% auf 89,14 EUR, Commerzbank 0,5% auf 26,13 EUR. Auch Allianz und Münchener Rück legten leicht zu.
Metro stiegen 0,2% auf 57,71 EUR, nachdem der Verkauf von 12 Supermärkten für insgesamt 243 Mio EUR an die israelische Delek Real Estate bekanntgegeben wurde.
Optimistische Aussagen des Continental-CEO Manfred Wennemer zum vierten Quartal waren laut Händlern eingepreist. Continental gaben 0,9% nach auf 87,92 EUR. VW waren mit minus 2% auf 156,27 EUR Tagesverlierer: Hier berichteten Händler von Gewinnmitnahmen nach der beeindruckenden Kurs-Rally der vergangenen Monate.
Im TecDAX brachen ADVA nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung um 17,7% auf 3,39 EUR ein. Im Technologie-Index ersetzen die Papiere von centrotherm photovoltaics die Aktien von GPC Biotech, centrotherm debüttierten mit 4,4% Plus bei 73 EUR glatt.
DJG/mod/raz (END) Dow Jones NewswiresDecember 27, 2007 12:01 ET (17:01 GMT)
Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 01 PM EST 12-27-07
| 11.04.2008 | GPC Biotech halten | AC Research | |
| 01.04.2008 | GPC Biotech verkaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 28.03.2008 | GPC Biotech underweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 28.03.2008 | GPC Biotech hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 03.03.2008 | GPC Biotech halten | AC Research |
Aktien in diesem Artikel
| GPC Biotech | 2,0 | -2,0% | |
| Premiere | 12,0 | +4,5% | |
| Deutsche Bank | 60,7 | +1,3% | |
| Volkswagen | 208,0 | -0,3% | |
| GILDEMEISTER | 18,3 | -4,2% | |
| Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft | 117,0 | +1,3% | |
| METRO vz | 34,0 | +0,0% | |
| Continental | 72,7 | -0,4% | |
| Allianz S | 11,3 | +0,7% | |
| Pfleiderer | 8,0 | -3,8% |
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