| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | GuV | Profil | Optionsscheine | Watchlist |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen | |
| Orderbuch | Stuttgart Realtime | RSS Feed | im Forum | Fonds | ||
| Historisch | IR-Daten | |||||
XETRA-SCHLUSS/Fest - US-Daten treiben DAX über 7.000 Punkte
FRANKFURT (Dow Jones)-Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag fest geschlossen und damit einem besser als erwarteten US-Arbeitsmarktbericht die Referenz erwiesen. Der DAX stieg um 1,4% oder 94 auf 7.043 Punkte. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 152,9 (Mittwoch: 139,3) Mio Aktien im Wert von rund 6,01 (Mittwoch: 6,13) Mrd EUR.
Händler sprachen von einer nachhaltig verbesserten Lage. Bereits die Vorgaben der US-Börsen hätten nach dem Feiertag für Gewinne gesorgt, doch der Arbeitsmarktbericht sei dann das Sahnehäubchen gewesen.
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb des Agrarsektors sank mit 20.000 gegenüber März weniger stark als mit 75.000 erwartet worden war. "Auf jeden Fall ist das kein Arbeitsmarktbericht einer rezessiven Wirtschaft", meinten Volkswirte. Gut kam auch an, dass die Stundenlöhne weniger stark als befürchtet geklettert sind, so dass die Inflationssorgen gedämpft wurden.
Die Industrieaufträge im März verzeichneten ebenfalls ein kräftiges Plus von 1,4% im Vormonatsvergleich. Dieses Ergebnis übertraf die Erwartungen deutlich. Darüber hinaus wurde der Vormonatswert von minus 1,3% auf minus 0,9% revidiert. Ohne Berücksichtigung der volatilen Transportgüter, die um 3,2% nachgaben, nahmen die Aufträge sogar um 2,2% nach minus 1,5% zu. "Dies macht deutlich, dass es so schlecht nicht um die US-Wirtschaft bestellt sein kann. "Zumindest kann von Rezession weiterhin keine Rede sein", meinten die Volkswirte der Postbank.
Auf der Gewinnerseite weit oben standen die Finanztitel. Grund war unter anderem die Entspannung bei den Unternehmensanleihen. Die sich verflüchtigenden Hinweise einer Rezession dank besserer US-Konjunkturdaten dürfte die Ausfallrisiken für Bankkredite senken, hieß es am Markt. Deutsche Bank stiegen um 1,8% auf 78,33 EUR und Commerzbank um 2,6% auf 23,90 EUR. Deutsche Börse lagen mit einem Plus von 8% auf 101,78 EUR gar an der Spitze der Gewinner und erholten sich damit von der Schwäche der Vorwochen. Infineon waren mit einem Plus von 5% auf 6,31 EUR ebenfalls gesucht und zeigten damit alle Zeichen einer Rekonvaleszenz.
Lufthansa stiegen um 3,7% auf 17,50 EUR und profitierten unter anderem vom Ölpreisrückgang. Gestützt wurde der Wert laut Händlern auch von der Möglichkeit neuer Allianzen, weil British Airways eine Zusammenarbeit mit American Airlines und Continental ausloten will.
Bei den dollarsensitiven Automobilwerten stiegen BMW nach guten US-Absatzzahlen um 3,9% auf 36,62 EUR. VW tendierten nahezu unverändert. Bereinigt um die zusätzlichen Arbeitstage war der US-Absatz im April schwächer. Das Minus von 2,8% EUR bei E.ON war rein optischer Natur, da das Unternehmen 4,10 EUR Dividende je Aktie ausschüttet.
Praktiker profitierten von vagen Übernahmegerüchten und kletterten um 6,5% auf 14,83 EUR. Zahlreiche andere konjunktursensitive Werte wie Bilfinger, Kuka oder Lanxess waren ebenfalls gesucht. Kräftig ging es mit der Aktie von Pfeiffer Vacuum nach oben; die Aktie stieg um 5,7% auf 65,00 EUR. Am Mittwoch gab es vom Aktionär Artison die Forderung, den kompletten Gewinn als Dividende auszuschütten. Auch wenn dies sicherlich nicht realistisch sei, lege der Wert seitdem zu, so ein Händler. Abwärts ging es dagegen mit Rofin Sinar. Die Aktie litt damit weiterhin unter den schwachen Quartalszahlen vom Mittwoch.
DJG/mif/raz (END) Dow Jones NewswiresMay 02, 2008 12:21 ET (16:21 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 21 PM EDT 05-02-08
Aktien in diesem Artikel
| Infineon Technologies | 7,1 | +2,6% | |
| Deutsche Börse | 105,8 | +1,2% | |
| EON Aktiengesellschaft EO | % | ||
| LANXESS | 29,4 | +1,1% | |
| Bayerische Motoren Werke | 36,9 | +0,5% | |
| Commerzbank | 22,7 | -3,4% | |
| Deutsche Bank | 76,1 | -0,4% | |
| Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte | 15,1 | +2,2% | |
| Volkswagen vz | 102,9 | +0,0% | |
| Bilfinger Berger | 59,5 | +2,7% | |
| Deutsche Lufthansa | 17,1 | +1,4% | |
| KUKA | 21,9 | -0,3% | |
| Pfeiffer Vacuum Technology | 67,1 | -0,3% | |
| Rofin-Sinar Technologies | 24,2 | +4,4% |
Top-Rankings
![]() | Die 30 bestbezahlten US-CEOs klicken Sie hier |
Die 30 weltgrößten Unternehmen klicken Sie hier |















