| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | Dividende/HV | Profil | Optionsscheine | Watchlist |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Vergleich | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen |
| Orderbuch | Stuttgart Realtime | RSS Feed | im Forum | Fonds | ||
| Historisch | Realtime Push | IR-Daten | ||||
XETRA-SCHLUSS/Gut behauptet - Zögerliche Erholung
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag nach eher ruhigem Geschäft gut behauptet geschlossen. Der DAX gewann 0,1% oder 5 auf 6.959 Punkte. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 125,6 (Vortag: 59,9) Mio Aktien im Wert von rund 4,9 (Vortag: 2,3) Mrd EUR.
Händler sprachen von einer zögerlichen Erholung nach den vorherigen Verlusten. Zwar habe der zurückgefallene Ölpreis für einen Ausflug über die Marke von 7.000 Punkte gesorgt, doch für einen nachhaltigen Anstieg hätten die Käufer gefehlt. "Die Umsätze waren einfach zu gering", sagte ein Händler.
Angesichts fehlender Eigendynamik dürfte sich DAX in den kommenden Tagen seitwärts bewegen, wobei die Risiken auf der Unterseite wegen Konjunktursorgen, Ölpreis und Euro-Stärke höher seien als die Chancen auf eine Sommerhausse, hieß es weiter. Technisch ist der DAX laut HSBC Trinkaus & Burkhardt bei 6.850 Punkten unterstützt, bei 7.080 Zählern liege ein Widerstand.
Als Belastungsfaktor über den Tag hinaus wurde auf den enttäuschenden GfK-Konsumklimaindex verwiesen. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtete, lassen ständig neue Rekordstände an den Zapfsäulen sowie weitere drohende Preiserhöhungen die Deutschen wohl um ihre Kaufkraft fürchten. Der GfK-Konsumklimaindex für Juni lag bei 4,9 Punkten nach 5,6 Zählern für Mai. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirten hatten einen Stand von 5,8 Punkten erwartet.
Auch die US-Konjunkturdaten zu den Neubauverkäufen und dem Verbrauchervertrauen waren einmal mehr enttäuschend aufgefallen. Dabei ist die Stimmung der US-Konsumenten im Mai mit 57,2 nach 62,8 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Herbst 1992 gefallen.
MAN führten mit einem Plus von 3,1% auf 100,13 EUR die Kursgewinner im DAX an. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung auf die am Vormittag veröffentlichten ACEA-Zahlen zu den Nutzfahrzeugneuzulassungen im April. Diese waren in Europa um 7,1% auf 241.333 Einheiten gestiegen. "Damit stellt sich die Situation besser als gedacht dar", erklärte ein Händler.
Daneben waren auch die Automobilhersteller wegen des rückläufigen Ölpreises gesucht. Bei VW, die um 1% auf 181,02 EUR anzogen, verwiesen Händler auch auf die Nachricht, dass Brüssel eine erneute Klage gegen das VW-Gesetz erwägt. Lufthansa profitierten mit 1,9% auf 15,85 EUR ebenfalls vom Ölpreis sowie einer technischen Erholung nach den vorherigen Verlusten.
FMC und Merck legten im Sog der europaweit gesuchten Pharmawerte zu. Bei den Bad Homburgern verwiesen Händler auch auf ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Ulf Mark Schneider im "Handelsblatt". Im Gespräch mit der Zeitung habe sich der Manager zuversichtlich gezeigt, auch weitere Zukäufe stemmen zu können. FMC stiegen um 1,1% auf 35,62 EUR, Merck um 0,6% auf 92,60 EUR.
Nach vergleichsweise deutlichen Kursgewinnen zum Auftakt sanken Infineon um 1,2% auf 6,06 EUR. "Offenbar setzt sich zunehmend die Einschätzung durch, dass die nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Ziebart wahrscheinlicher gewordene Fusion mit NXP doch nicht der richtige Weg ist", sagte ein Händler. Für den Münchner Halbleiterhersteller gebe es bessere Partner als die ehemalige Chip-Sparte von Philips.
Metro verloren sogar 2,1% auf 47,93 EUR, was mit dem enttäuschenden GfK-Index begründet wurde. Deutsche Postbank litten unter Gewinnmitnahmen und sanken um 1,4% auf 61,34 EUR.
In einem nachgebenden MDAX legten Pfleiderer zu. Die Papiere des Herstellers von Holzwerkstoffen verteuerten sich um 2,2% auf 12,78 EUR. Händler begründeten die überdurchschnittliche Kursentwicklung mit den Nachwirkungen des bereits am Vortag bekannt gegebenen Wechsels auf der Position des Finanzvorstands des Unternehmens. K+S standen dagegen unter Abgabedruck und verloren 3,1% auf 288,27 EUR. Händler verwiesen auf eine skeptische Lehman-Studie zum Düngemittelsektor.
Im TecDAX verloren die Solarwerte mehr oder minder stark, nachdem sie zuvor vom Höhenflug des Ölpreises profitiert hatten. REpower gaben um 8,2% auf 200,43 EUR nach, nachdem Goldman Sachs die Aktie zum Verkauf empfohlen hatte.
DJG/mif/reh (END) Dow Jones NewswiresMay 27, 2008 12:13 ET (16:13 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 13 PM EDT 05-27-08
Aktien in diesem Artikel
| MAN vz | 51,5 | -1,7% | |
| K+S | 38,1 | +3,5% | |
| Infineon Technologies 3 | 3,8 | +5,6% | |
| Deutsche Postbank | 29,5 | -1,9% | |
| REpower Systems | 200,5 | +3,2% | |
| Volkswagen vz | 77,6 | -2,8% | |
| Deutsche Lufthansa | 12,8 | -0,4% | |
| Merck | 74,5 | -0,6% | |
| METRO | 33,0 | -1,0% | |
| Fresenius Medical Care 2 | 37,1 | +1,2% | |
| Pfleiderer | 7,7 | -4,2% |
![]() | |
![]() | |
![]() |
| 07.10.2008 13:08 Analyser to go: SAP kämpft mit der Krise und ruft Analysten auf den Plan | |
| 07.10.2008 12:39 Analyer to go: UniCredit belässt BMW auf 'Buy' | |
| 07.10.2008 10:57 DAX: Kurzem Hoch folgt neuer Rutsch |
|


















