| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | Dividende/HV | Profil | Optionsscheine | Watchlist |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Vergleich | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen |
| Orderbuch | Stuttgart Realtime | RSS Feed | Analyse | im Forum | Fonds | |
| Historisch | Realtime Push | IR-Daten | ||||
XETRA-SCHLUSS/Kräftige Erholung im Vorfeld der Zinsentscheidung
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem kräftigen Kursplus hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag für die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend in eine komfortable Ausgangsposition begeben. Denn die am Vortag gesehenen Verluste wurden nahezu aufgeholt und der Ausverkauf zunächst gestoppt.
Sollte Fed-Chef Ben Bernanke am Abend noch an den richtigen Fäden ziehen, dürfte sich die Aufwärtsbewegung im DAX am Mittwoch fortsetzen, und das bisher schmerzlich vermisste Kaufinteresse mittelfristiger Investoren den Weg an den Aktienmarkt finden. Der DAX beendete den Handel mit einem Plus von 3,4% bzw 211 Punkten bei 6.393. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 201,2 (Vortag 289,7) Mio Aktien im Wert von rund 9,15 (Vortag 12,45) Mrd EUR.
Charttechnisch konnte das Januar-Tief bei 6.378 Punkten zurückerobert werden, das am Montag ohne viel Gegenwehr den Verkaufsorders zum Opfer fiel. Damit ist zumindest die Möglichkeit gegeben, dass der deutsche Aktienmarkt den Weg in die Konsolidierungsspanne zwischen 6.400 und 7.000 punkten zurückgefunden hat.
Am Abend steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank im Fokus. Die Erwartungen an die Federal Reserve sind mit den Finanzmarktturbulenzen sprunghaft nach oben geschossen: Die US-Geldmarkt-Futures gehen bereits mit Sicherheit von einer Zinssenkung um 100 Basispunkte aus. Damit würde der Leitzins auf 2,00% sinken, was dem niedrigsten Niveau seit Ende 2004 entspräche. Sogar eine Senkung der Fed Funds Rate um 125 Basispunkte wird bereits mit 22% eingepreist.
Den Turbo legten Volkswagen ein und landeten bei den DAX-Gewinnern auf dem Siegertreppchen ganz oben. Weiterhin profitiert die Aktie von dem Einstieg von Porsche, die ihre Beteiligung wohl ausbauen werden. Zudem hieß es im Handel, dass Positionen in Vorzügen gegen Stammaktien zurückgedreht würden. Das habe zu verstärktem Kaufinteresse in den Stämmen geführt, die mit einem Plus von 7,3% bei 175,90 EUR den Handel beendeten.
BMW profitierten von am Morgen vorgelegten guten Geschäftszahlen und einem ebensolchen Ausblick auf 2008. Vor allem der Anstieg der Gewinnmarge kam im Handel gut an. "Besser als erwartet", lautete das Votum von Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler mit Blick auf BMW. Das gelte nach den 2007er Zahlen nun auch für den Ausblick auf 2008. Die Aktie gewann 4,9% auf 32,63 EUR.
Die Bankentitel erhielten positive Impulse von jenseits des Atlantiks. Nachdem in den vergangenen Wochen die negativen Nachrichten über Kreditausfälle die Richtung für die Geldinstitute vorgegeben hatten, legten die US-Investmentbanken Goldman Sachs und Lehman Brothers mit guten Zahlen den Grundstein für die Erholungsrally. Hypo Real Estate gewannen 6,5% auf 13,86 EUR, Deutsche Bank sprangen um 6,3 auf 69,91 EUR und Commerzbank um 5,5% auf 17,70 EUR.
Metro stellten nach Vorlage der Geschäftszahlen für 2007 den größten Verlierer im DAX und gaben gegen den Trend um 6,7% auf 51,53 EUR nach. Der Handel war enttäuscht darüber, dass immer noch kein Verkauf der Real-Warenhäuser bekannt gegeben wurde, hieß es. Erstaunt zeigte sich LBBW-Analyst Hans-Peter Kuhlmann angesichts der Prognose des Einzelhändlers für 2008. Vor allem die EBIT-Vorhersage liege mit einem Wachstum von 6% bis 8% deutlich unter den Schätzungen der LBBW.
Siemens stiegen um 6,5% auf 70,79 EUR und konnten damit einen Teil des Vortagesverlustes aufholen. Die zahllosen Abstufungen nach der Gewinnwarnung des Konzerns am Montag durch diverse Banken seien eingepreist, hieß es im Handel. Zudem lägen die Kursziele teilweise deutlich über dem aktuellen Kurs.
Im MDAX legten Wacker Chemie um 9,1% auf 125,26 EUR zu. Vor allem die kräftige Dividendenerhöhung kam im Handel gut an. Gegen den Trend verloren AWD 8,4% auf 27,44 EUR, nachdem das Übernahmeangebot von Swiss Life in der Vorwoche ausgelaufen war. Im TecDAX sprangen Bechtle um 9,7% auf 19,21 EUR, nachdem sie von Merrill Lynch auf "Buy" heraufgestuft worden ist. Gegen den Trend gaben ADVA nach der Vorlage schwacher Zahlen um 6,9% auf 1,34 EUR nach.
DJG/thl/reh (END) Dow Jones NewswiresMarch 18, 2008 13:14 ET (17:14 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 01 14 PM EDT 03-18-08
| 09.10.2008 | ADVA buy | WestLB AG | |
| 02.10.2008 | ADVA Downgrade | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 02.09.2008 | ADVA neues Kursziel | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 07.08.2008 | ADVA underweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.08.2008 | ADVA halten | SES Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
![]() | |
![]() | |
![]() |
| 10.10.2008 16:15 Eine schreckliche Woche | |
| 10.10.2008 13:56 Analyser to go: IBM trotzt Finanzmarktkrise | |
| 10.10.2008 10:29 Panik an Frankfurter Börse - Dax im freien Fall |
|


















