| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | Profil | Optionsscheine | Watchlist | |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Vergleich | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen |
| Orderbuch | Stuttgart Realtime | RSS Feed | Analyse | im Forum | Fonds | |
| Historisch | Realtime Push | Ausblick | IR-Daten | |||
XETRA-SCHLUSS/Nach Fall unter 6.000 Punkte zeigt DAX die Zähne
FRANKFURT (Dow Jones)--Turbulent ist es auch am Mittwoch am deutschen Aktienmarkt zugegangen. Nach den Verlusten vom Dienstag verbuchte der DAX diesmal aber ein kräftiges Plus. Händler führten die Erholung im Verlauf des Nachmittags auf drei Faktoren zurück: Zum einen seien Konjunkturzahlen aus den USA besser als erwartet ausgefallen. Zum anderen habe die US-Bank Wells Fargo mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht - die Aktie haussierte an Wall Street um 20%. Und schließlich sei der gesamte Markt "einfach hoffnungslos überverkauft", wie ein Händler sagte.
Der DAX verbuchte am Ende ein Plus von 1,2% oder 74 Punkten auf 6.155. Nach leichten Aufschlägen zur Eröffnung drehte der Index rasch nach Süden ab und fiel gegen 12.25 Uhr erstmals seit Oktober 2006 unter die 6.000er Marke. Händler hatten in den vergangenen Tagen immer wieder gemutmaßt, dass Anleger diese Marke "testen" wollten. Der DAX bestand den Test und drehte in der Folge wieder in Richtung Norden. Eine Stunde vor Handelsschluss sorgte ein stark nachgebender Ölpreis für zusätzlichen Rückenwind.
Anleger, die auf weiter fallende Kurse gesetzt hatten, mussten angesichts der Rally am Nachmittag ihre spekulativen Positionen eindecken, was die Kurse zusätzlich beflügelte. Umgesetzt wurden auf dem Handelssystem Xetra insgesamt 201,4 Mio DAX-30-Aktien im Volumen von 7,85 Mrd EUR. Am Dienstag waren es 209,1 Mio Aktien im Wert von rund 8,20 Mrd EUR.
Gerüchte und Spekulationen bestimmten das Geschehen: VW sprangen um 7,9% auf 187,90 EUR hoch. Sie wurden getrieben von Gerüchten, das Land Niedersachsen kaufe am Markt VW-Aktien, um angesichts der in Kürze anstehenden Entscheidung der EU-Kommission zur Übernahme von VW durch Porsche seine Sperrminorität bei den Wolfsburgern zu sichern. Daimler zogen 3,1% auf 37,51 EUR an. Hierzu hieß es, der Staat Dubai könne seinen Anteil an Daimler ausbauen.
Continental bremsten etwas die Hausse der vergangenen beiden Tage, die durch ein Übernahme-Angebot der fränkischen Schaeffler-Gruppe ausgelöst worden war. Continental schlossen 0,7% höher bei 73,93 EUR. Wie die Nachrichtenagentur ddp berichtete, haben der Vorstandsvorsitzende von Continental, Manfred Wennemer, und der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff über den Übernahmeversuch gesprochen.
Nach Börsenschluss hieß es aus Kreisen, Continental wolle im Abwehrkampf gegen die Übernahme erneut die Finanzaufsicht BaFin zu Hilfe rufen. Mit einem zweiten Brief an die Bonner Behörde vom Mittwoch wolle Continental erreichen, dass die Abwicklung von Swap-Geschäfte von Schaeffler blockiert werde.
Größter Verlierer waren Postbank mit einem Minus von 7,3% auf 46,77 EUR. Neben einer Abstufung der Aktie auf "Reduzieren" von "Kaufen" durch Sal Oppenheim lasteten erneut Sorgen um Abschreibungen und Kapitalmaßnahmen auf dem gesamten Bankensektor, sagten Händler. Zudem sagten Händler, man rechne nun mit einem raschen Zusammengehen von Commerzbank und Dresdner Bank. Postbank seien daher "außen vor" gewesen. Commerzbank verloren 2,5% auf 18,70 EUR.
Um Allianz kreisten Gerüchte um hohe Abschreibungen auf die Tochter Dresdner Bank. Allianz konnten sich jedoch im Verlauf des Nachmittags von starken Einbußen erholen und schlossen 1,5% tiefer bei 101,02 EUR. Deutsche Bank fielen im Tagesverlauf auf den niedrigsten Stand seit Ende Mai 2003, drehten am Nachmittag aber wieder ins Plus und schlossen 1,8% fester bei 50,86 EUR.
SAP zogen um 4,8% auf 34,93 EUR an. Das Unternehmen teilte mit, ab Januar 2009 die Gebühren für den Support von derzeit 17 auf 22 Prozent stufenweise zu erhöhen. adidas erholten sich mit einem Plus von 4,7% auf 36,50 EUR technisch von den jüngsten Einbußen. Die Aktie hat allein seit Mitte Juni rund 20% eingebüßt. Lufthansa profitierten vom Ölpreisrückgang und legten 4,8% auf 13,65 EUR zu.
Auch Metro erholten sich mit einem Plus von 2,6% auf 37,82 EUR von den jüngsten Einbußen, ebenso wie Arcandor, die um 14,1% auf 7,51 EUR haussierten. Viele zuletzt unter die Räder geratenen Nebenwerte wie Deutz, Heidelberger Druck, MTU Aero Engines und Rheinmetall verzeichneten Aufschläge von 5% bis 8%. Im TecDAX warteten die Aktien der beiden Solarwerte Phoenix Solar (+15,6%) und Roth & Rau (+10,5%) mit kräftigen Gegenbewegungen auf. -Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 219, benjamin.krieger@dowjones.com
DJG/bek/raz (END) Dow Jones NewswiresJuly 16, 2008 12:23 ET (16:23 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 23 PM EDT 07-16-08
| 05.09.2008 | Daimler outperform | Credit Suisse Group | |
| 04.09.2008 | Daimler aussichtsreich | Focus Money | |
| 02.09.2008 | Daimler reduzieren | Independent Research GmbH | |
| 01.09.2008 | Daimler kaufen | Raiffeisen Centrobank AG | |
| 27.08.2008 | Daimler outperform | Credit Suisse Group |
Aktien in diesem Artikel
| Daimler | 40,0 | -2,6% | |
| Phoenix Solar | 45,9 | -3,4% | |
| Commerzbank | 17,0 | -1,7% | |
| Deutsche Bank | 57,5 | +0,4% | |
| Volkswagen vz | 103,3 | +0,2% | |
| SAP | 37,8 | -0,8% | |
| METRO | 37,8 | +0,3% | |
| Rheinmetall | 41,5 | -2,5% | |
| Continental | 74,0 | +0,0% | |
| Allianz S | 11,1 | -1,9% |
![]() | |
![]() | |
![]() |
| 05.09.2008 17:05 Analyser to go: Unicredit belässt Metro auf 'Hold' | |
| 05.09.2008 15:38 Wochenrückblick: Dax rutscht in den Keller - Commerzbank-Aktie ist größter Verlierer im Leitindex | |
| 05.09.2008 13:08 Analyser to go: Nokia droht ein Funkloch |
|


















