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XETRA-START/DAX fällt unter 7.000er-Marke
FRANKFURT (Dow Jones)--Wie erwartet leichter und unter der psychologisch wichtigen 7.000er-Marke ist der DAX am Donnerstag in den Handel gestartet. Das Börsenbarometer fällt gegen 9.39 Uhr um 0,6% oder 42 auf 6.997 Punkte. Der Ölpreis-Schock mit dem neuen Allzeit-Hoch über 135 USD und der Einbruch an Wall Street lasten auf dem Markt. Nur die späte Erholung im japanischen Nikkei-Index und anderen asiatischen Börsen sorge für etwas Unterstützung. Unternehmensnachrichten gibt es kaum, zahlreiche Aktien notieren mit Dividendenabschlägen. Aufgrund des Feiertages "Fronleichnam" in Deutschland wird mit dünnen Umsätzen am Donnerstag gerechnet. Zudem sei der kommende Montag in den USA und England Feiertag. Daher dürften zahlreiche Marktteilnehmer in verlängerte Wochenenden gehen.
Neue Rekordstände beim Ölpreis, der rasante Anstieg des Euro sowie die gesenkte Wachstumsprognose für die USA durch die US-Notenbank in ihrem Offenmarktprotokoll belasteten das Sentiment, heißt es im Markt. Die US-Notenbank hat sich bei ihrer Sitzung Ende April nur schwer dazu durchgerungen, den Leitzins abermals zu senken. Nach Einschätzung vieler FOMC-Mitglieder seien zudem weitere Zinssenkungen unnötig, auch wenn die US-Wirtschaft schrumpfen sollte. Zudem geht die Fed für dieses Jahr von einem deutlich pessimistischeren Wachstums- und Inflationsszenario aus als bisher.
In den Projektionen unterstellt sie dabei für dieses Jahr nur noch eine Zunahme des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 0,3% und 1,2%. Vor einem Vierteljahr noch war die Federal Reserve von einem Wachstum zwischen 1,3% und 2,0% ausgegangen. Gleichzeitig schraubte die Fed ihre Inflationsprognosen nach oben. Technische Analysten weisen mit Sorge auf den Bruch der Unterstützungslinie im DAX um 7.075 Punkte hin. Ein Rückgang bis 6.800 werde immer wahrscheinlicher.
Zahlreiche Aktien notieren am Donnerstag mit Dividendenabschlägen und weisen nur optische erschreckende Abschläge auf: Unter anderem geben Allianz 4,7% oder 5,84 EUR auf 118,50 EUR nach. Davon sind jedoch 5,50 EUR auf die Dividende zurückzuführen. Deutsche Börse fallen 3,9% oder 3,89 EUR auf 95,50 EUR. Der Marktplatzbetreiber schüttet 2,10 EUR aus. Ebenfalls mit Dividenden-"Minus" präsentieren sich Solarworld und im MDAX Aareal, Fresenius, Bilfinger, Salzgitter, IVG, Deutz und Vossloh.
Nachrichtlich im Fokus stehen allein die Rekordstände beim Öl. Sektoren mit einer hohen Abhängigkeit wie Airlines, Automobil aber auch zyklische Werte leiden darunter. Unter anderem fallen Lufthansa um 3,7% auf 15,54 EUR, Air Berlin 2,2% auf 7,68 EUR. In den USA war der Branchen-Index für Airlines um 12% eingebrochen.
BMW zeigen sich mit minus 0,2% auf 34,69 EUR stabil gegen den Gesamtmarkt. Hier haben Morgan Stanley die Einstufung der Aktie um gleich zwei Stufen auf "Übergewichten" nach "Untergewichten" erhöht. Genau anders herum dagegen bei VW: Deren Aktien wurden um zwei Stufen gesenkt und fallen um 3% auf 181,74 EUR.
Auch Finanzwerte tendieren schwach, nachdem erneut schlechte Nachrichten über weitere Abschreibungen im US-Banksektor eingetroffen sind. Unter anderem geben Hypo Real 4% auf 20,17 EUR nach, Commerzbank 2% und Deutsche Bank 1%.
DJG/mod/raz (END) Dow Jones NewswiresMay 22, 2008 03:49 ET (07:49 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 49 AM EDT 05-22-08
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| 20.08.2008 | Aareal Bank strong buy | SEB AG | |
| 18.08.2008 | Aareal Bank kaufen | Die Actien-Börse | |
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| 14.08.2008 | Aareal Bank underweight | JP Morgan Chase & Co. |
Aktien in diesem Artikel
| Aareal Bank | 16,4 | +2,1% | |
| Fresenius SE Vz | 55,7 | -0,5% | |
| Deutsche Boerse | 64,3 | +0,4% | |
| Hypo Real Estate | 16,5 | -0,5% | |
| Bayerische Motoren Werke | 28,3 | -0,7% | |
| Commerzbank | 20,2 | -2,2% | |
| Deutsche Bank | 58,2 | -0,1% | |
| Volkswagen vz | 105,4 | +1,0% | |
| Bilfinger Berger | 48,1 | +4,2% | |
| Deutsche Lufthansa | 14,7 | +0,5% | |
| IVG Immobilien | 12,6 | +6,5% | |
| Vossloh | 88,9 | +1,2% | |
| DEUTZ | 4,3 | +1,9% | |
| Allianz SE | 114,2 | +0,3% | |
| Salzgitter | 105,1 | +2,1% |
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