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XETRA-START/DAX kann Abwärtsbewegung vom Vortag stoppen
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach den kräftigen Verlusten am Vortag kann der DAX am Donnerstag im frühen Handel mit kleinen Gewinnen aufwarten. "Die Abschläge waren teilweise deutlich überzogen" ist aus dem Handel zu hören. Allerdings werde nicht erwartet, dass die Kursgewinne in den Himmel wachsen. Das Sentiment für Aktien ist weiterhin durch die Bankenkrise belastet. Allerdings böten die Anleihen momentan mit dem Inflationsszenario auch keine echte Alternative. Der DAX legt um 9.38 Uhr um 0,2% oder 12 Punkte auf 6.662 zu.
Technische Analysten warnten am Morgen einvernehmlich, jede Fortsetzung der Talfahrt würde die Toleranzen für eine normale Korrektur der seit März aufgelaufenen Gewinne sprengen. Sollte der DAX am Donnerstag weiter fallen, stünden wahrscheinlich "neue Jahrestiefstkurse in den kommenden Monaten ins Haus", so die technischen Analysten von Staud Research. Im Handel heißt es, unterstützt sei der DAX bei 6.500 Punkten, auf Widerstand treffe er bei 6.850 Punkten.
BASF profitieren im frühen Handel von einem positiven Kommentar der Analysten von J.P. Morgan, die das Kursziel für die Aktie auf 122 nach 119 EUR hochgesetzt haben. Die Aktie legt daraufhin um 1,5% auf 94,37 EUR zu. Nach den kräftigen Kursverlusten der vergangenen Tage profitiert ThyssenKrupp von einem Kommentar der Credit Suisse, die ihr Kursziel von 80 EUR bestätigt hat. Die Aktie gewinnt 1% auf 40,44 EUR. Wie schon am Vortag laufen Deutsche Telekom besser als der breite Markt und legen um 1,2% auf 10,36 EUR zu.
Einmal mehr verlieren die Automobilwerte, so geben Daimler um 0,8% auf 43,29 nach, Continental setzen die Abwärtsbewegung vom Vortag fort und verlieren 0,6% auf 63,22 EUR. Infineon leiden nach Aussage aus dem Handel darunter, dass der Verband der Halbleiterindustrie die Absatzerwartungen heruntergenommen hat. Der Verband geht für dieses Jahr noch von einem Absatzplus von 4,3% aus statt von 7,7%. Marktteilnehmer erwarten nun sinkende Gewinnschätzungen in der Branche. Die Aktie verliert 1,5% auf 5,88 EUR.
Einmal mehr stehen die Aktien der Commerzbank und der Allianz auf Grund der Nachrichtenlage im Fokus. Marktteilnehmer verweisen auf einen Bericht des "Handelsblatt", nach dem die Konzerne gegenseitig ihre Bücher prüfen. "Man kann das Due Diligence nennen," wird eine informierte Person in der Zeitung zitiert. Damit erhalte die Konsolidierungsspekulation im deutschen Bankensektor neue Nahrung, heißt es am Markt. Commerzbank handeln unverändert bei 18,78 EUR, Allianz geben um 0,2% auf 110,58 EUR nach.
DJG/thl/reh (END) Dow Jones NewswiresJune 12, 2008 03:42 ET (07:42 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 42 AM EDT 06-12-08
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Aktien in diesem Artikel
| Daimler | 40,0 | -2,6% | |
| ThyssenKrupp | 29,1 | -4,3% | |
| Infineon Technologies 3 | 5,6 | -5,2% | |
| BASF SE | 38,4 | -2,1% | |
| Commerzbank | 17,0 | -1,7% | |
| Continental | 74,0 | +0,0% | |
| Allianz SE | 109,0 | -1,5% |
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