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XETRA-START/DAX startet etwas leichter - TUI gesucht
FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter startet der deutsche Aktienmarkt am Freitag in den letzten Handelstag der Woche. Bis 9.39 Uhr verliert der DAX 0,3% oder 22 auf 6.332 Punkte. Die vergleichsweise zurückhaltenden EZB-Aussagen zu den Inflationsrisiken habe am Vortag eine kräftige Erholungsbewegung ausgelöst. "Das gilt es nun heute zu verteidigen", meint ein Händler.
Wegen des US-Feiertages seien institutionelle Anleger aber sehr zurückhaltend, wahrscheinlich stürze sich nur der Eigenhandel auf ein paar Geschichten. Die Nachrichtenlage bei Unternehmen ist dünn, der Rekordstand des Ölpreises könnte daher wieder in den Fokus rücken. Nach oben liegt der nächste Widerstandsbereich bei 6.400 Punkten, unterstützt ist der DAX bei 6.250.
Als "die gute Nachricht des Tages" bezeichnet ein Händler die überraschend veröffentlichten ersten Indikationen auf die Quartalszahlen der UBS. Die schweizerische Bank hat ein "ausgeglichen bis leicht negatives" Ergebnis für das zweite Quartal vermeldet. "Das ist eine sehr gute Nachricht für den ganzen Bankensektor, weil es einfach die Angstspekulation aus dem Markt nimmt", so der Händler weiter.
Ein zweiter Händler sieht die Aussagen nur noch "leicht positiv". Schließlich sei der Verzicht auf eine weitere Kapitalerhöhung bereits bekannt. "Und das Ergebnis ist nur so ausgeglichen, weil die Steuerquote geringer war", so diese Stimme. Nach leichten Aufschlägen zur Eröffnung geraten Banken schon wieder unter Druck. Commerzbank geben 0,7% auf 19,46 EUR nach, Deutsche Bank notieren unverändert. UBS notieren mit einem Plus von 4,4%.
RWE und andere Versorger bzw Energieunternehmen dürften unter Meldungen leiden, wonach es erneute Schwierigkeiten mit Investitionen in Russland gibt. "Russland stellt immer mehr die Investitionssicherheit für Ausländer in Frage", sagt ein Händler: "Das führt zu fallender Investitionslust".
Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, muss RWE um die bereits sicher geglaubte und strategisch bedeutsame Beteiligung an dem russischen Stromerzeuger TGK-2 bangen. Offenbar strebt das russische Unternehmen nun die alleinige Kontrolle an. RWE verlieren 0,7% auf 80,40 EUR und E.ON 0,4% auf 126,75 EUR.
Erholen können sich Autotitel. Daimler gewinnen 1% auf 39 EUR, BMW 1,1% auf 30,18 EUR und VW 0,2% auf 179,34 EUR. Porsche steigen derweil um 1,3% auf 92,70 EUR. Merrill Lynch hat die Aktie auf "Neutral" angehoben. Mit einem Plus von 1,8% auf 14,52 EUR sind TUI Tagesgewinner im DAX. Die erneuten Forderungen von TUI-Großaktionär John Fredriksen über einen Rücktritt von CEO Frenzel treibe die Aktie, sagt ein Händler.
DJG/mpt/flf (END) Dow Jones NewswiresJuly 04, 2008 03:41 ET (07:41 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 41 AM EDT 07-04-08
| 26.08.2008 | UBS halten | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 14.08.2008 | UBS sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 12.08.2008 | UBS buy | SEB AG | |
| 12.08.2008 | UBS reduzieren | Independent Research GmbH | |
| 12.08.2008 | UBS overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Aktien in diesem Artikel
| UBS | 14,5 | +0,1% | |
| Daimler | 40,0 | -2,6% | |
| EON | 37,9 | -1,1% | |
| RWE | 68,2 | -2,1% | |
| Bayerische Motoren Werke | 27,8 | -1,7% | |
| Commerzbank | 17,0 | -1,7% | |
| Deutsche Bank | 57,5 | +0,4% | |
| Volkswagen vz | 103,3 | +0,2% | |
| Porsche Automobil | 93,4 | -3,3% | |
| TUI | 12,8 | -3,0% |
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