12.01.2009 08:44
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X-markets-Kolumne: Gipfelstürmer aus Deutschland

Immer mehr DAX® - Konzerne erklimmen die Weltspitze. Acht heimische Aktiengesellschaften zählen mittlerweile zu den nach Marktkapitalisierung 100 größten Unternehmen der Welt, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einer Studie errechnet hat. Damit avanciert Deutschland im Länderranking auf Platz zwei. Lediglich die USA beherbergen mit insgesamt 43 Konzernen mehr der 100 weltweiten Giganten und dominieren damit klar die Liste. Den zweiten Platz müssen sich die Deutschen allerdings mit den Franzosen und Chinesen teilen.

Industrie schlägt Banken

Zu dem erlesenen Kreis zählen aus Deutschland Volkswagen (Platz 26), E.ON (53), Siemens (63), Deutsche Telekom (64), RWE (80), Allianz (86), Bayer (95) sowie SAP (99), die per 31. Dezember 2008 einen Börsenwert von insgesamt rund 510 Mrd. US-Dollar vorweisen können. Doch auch die deutschen Aktien mussten Federn lassen und der Börsenwert des heimischen Anteils sank um 32 Prozent. Denn im Vorjahr konnten die damals sieben deutschen Schwergewichte einen Börsenwert von immerhin etwa 752 Mrd. US-Dollar auf die Waage bringen. Da die Marktkapitalisierung der 100 Giganten in 2008 sogar um 42 Prozent auf ca. 9,3 Bio. Euro eingebrochen ist, legte der deutsche Anteil dennoch zu.

Für diese Entwicklung ist u.a. der massive Einbruch bei den Aktien aus den Schwellenländern verantwortlich, weshalb vor allem russische und chinesische Titel zu den Absteigern zählen. So haben in der Finanzkrise etliche Anleger viel Kapital aus den Schwellenländern abgezogen. Darüber hinaus wurden die Bankaktien kräftig gebeutelt. Zählten 2007 noch 27 Finanzaktien zu den 100 größten Unternehmen der Welt, so waren es in 2008 lediglich 16. Die deutsche Wirtschaft und mit ihr der DAX werden hingegen von Industrie- und Technologiebranchen dominiert, was das vergleichsweise gute Abschneiden Deutschlands erklärt.

Yale-Professor sieht Deutschland gut gerüstet

Professor Paul Kennedy von der renommierten Yale-Universität sieht somit Deutschland auch für die Krise gut gerüstet. Der Direktor des Instituts für internationale Sicherheitsfragen meint: "Die Kombination aus sehr guter Produktqualität, einer hervorragenden Infrastruktur und finanzieller Vorsicht macht die Stärke der Deutschen aus." Falls dieses Urteil zutreffen sollte, dann könnte auch der DAX wieder an Stärke zurückgewinnen.

Für Anleger, die ebenfalls steigende Aktienkurse erwarten, könnte das DAX Diskont Zertifikat DB3DVQ vom X-markets Team der Deutschen Bank interessant sein. Denn mit der Einführung der Abgeltungssteuer seit Jahresbeginn ist die steuerliche Benachteiligung der derivativen Wertpapiere gegenüber beispielsweise Fonds obsolet. Das Diskont Zertifikat verfügt aktuell über einen Rabatt von etwa 32% und eine Laufzeit bis zum 23. Juni 2010, woraus sich eine Seitwärtsrendite von gut 9% jährlich errechnet. Dabei sind die Gewinnmöglichkeiten jedoch mit einem Cap begrenzt. Liegt der deutsche Leitindex am Laufzeitende unter der Schwelle von 3800 Punkten, dann erhalten Anleger keinen Barbetrag, sondern ein Index-Zertifikat auf den DAX geliefert.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.



Nicolai Tietze ist verantwortlich für die Hebelprodukte des X-markets Teams der Deutschen Bank. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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