28.03.2008 08:36
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ZertifikateReport: Erste Bank-Bonus mit Cap auf Immofinanz - Seitwärtsrendite von 14 Prozent pro Jahr möglich

Auf Grund des Skandals um MEL gerieten die österreichischen Immobilienaktien bereits im Verlauf des vergangenen Jahres teilweise massiv unter Druck. Da in solchen Situationen zumeist generell ein ganzes Marktsegment abgestraft wird, hatte auch der Kurs der Immofinanz-Aktien ordentlich zu leiden. Die Immofinanz AG verfügt über Immobilien in Österreich, Ost- und Westeuropa. Die Immofinanz-Aktie ist an der Wiener Börse im Marktsegment Prime Market gelistet.

Wer davon ausgeht, dass der Kurs der Immofinanz-Aktie die Höchststände des vergangenen Jahres nicht so bald in Angriff nehmen wird, dass er aber auch nicht mehr all zu stark einbrechen wird, für den könnte der Einsatz des Erste Bank-Bonus-Zertifikat mit Cap auf die Immofinanz-Aktie als vollwertiger Ersatz für den Kauf der Aktie in Erwägung gezogen werden.

Beim Aktienkurs vom 8.2.08 von 6,50 Euro wurde das Zertifikat mit einer Barriere bei 60 Prozent (=3,90 Euro) und einem Bonuslevel bei 128,50 Prozent (=8,35 Euro) ausgestattet. Der Bonuslevel ist identisch mit dem Höchstbetrag (=Cap). Das Zertifikat läuft bis 11.11.09. (ISIN: AT0000A08E17)

Bei Erstellung dieses Beitrages notiert die Immofinanz-Aktie bei 6,81 Euro, das Zertifikat, das mit 100 Euro emittiert wurde, wird mit 102,76 – 103,39 Euro gehandelt.

Wenn der Kurs der Immofinanz-Aktie bis zum Faschingsbeginn des Jahres 2009 niemals um 40 Prozent oder mehr nachgibt, dann wird dieses Zertifikat auf jeden Fall mit 128,50 Euro zurückbezahlt. Dies entspricht einer annualisierten Rendite von beachtlichen 14,26 Prozent.

Allerdings sollten sehr bullish eingestellte Anleger beachten, dass wegen des Caps bei 128,50 Prozent auch dann nicht mehr als 128,50 Euro ausbezahlt werden, wenn sich der Kurs der Immofinanz-Aktie am Laufzeitende beispielsweise mit 50 Prozent im Plus befindet.

Der schlechteste Fall tritt dann ein, wenn der Aktienkurs die Schwelle berührt. In diesem Fall wird das Zertifikat gemäß der prozentuellen Wertentwicklung im Verhältnis zum Startwert zurückbezahlt.

ZertifikateReport-Fazit: Wer nun auf einem Bestand von Immofinanzaktien mit weitaus höheren Einstandkursen "sitzt", hat mit diesen Capped-Bonuszertifikaten auch bei nachgebenden Aktienkursen die Chance, zumindest einen Teil der Kursverluste wieder aufzuholen. Allerdings sollte die Markterwartung einen all zu drastischen Kurseinbruch von 40 oder mehr Prozent eher nicht beinhalten.



Walter Kozubek ist Herausgeber des ZertifikateReports. Dieser kostenlose PDF-Newsletter erscheint zwei bis drei Mal im Monat. Zusätzlich ist Herr Kozubek auch Herausgeber des HebelprodukteReports, sowie einer der Betreiber des Internetratgebers www.geld.com

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.





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