Billigläden machen Boden gut: Mehr Einkäufe bei Aldi, Lidl und Co.
Insgesamt gaben die Haushalte in Deutschland der Studie zufolge im Jahr 2007 knapp 132 Milliarden Euro für Güter des täglichen Bedarfs aus. Das waren rund 3,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Eine der Ursachen für die Mehrausgaben war neben höheren Lebensmittelpreisen die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent zum 1. Januar 2007.
Von den Mehrausgaben profitierten vor allem die Discounter: Sie weiteten ihren Anteil am Gesamtumsatz auf insgesamt 36,7 Prozent aus. Marktführer in dieser Sparte blieb Aldi, obwohl die Zahl der erreichten Käufer beim Branchenprimus tendenziell stagnierte. Im Schnitt gaben Deutschlands Haushalte im vergangenen Jahr 573 Euro bei Aldi aus, beim Branchenzweiten Lidl waren es rund 416 Euro./jb/DP/zb
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