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'FT': American Airlines will Genehmigung für Allianz mit BA von Kartellamt
1997 und 2001 hatten die beiden Fluggesellschaften beantragt, ihre Flugpläne, Ticketpreise und Vielfliegerprogramme aufeinander abstimmen zu dürfen. Eine derartige Allianz hätte AA und BA ermöglicht, gemeinsam lukrative Firmenkunden zu umwerben. Die amerikanische Kartellbehörde wollte solch einem Antrag der beiden Fluggesellschaften nur dann zustimmen, wenn beide einen Teil ihrer Slots am Londoner Flughafen Heathrow aufgeben – ein zu hoher Preis für AA und BA.
AA-Finanzvorstand Tom Horton sagte der Zeitung, die jüngsten Maßnahmen zur Öffnung vieler großer Flughäfen – darunter Heathrow – habe derlei Bedingungen hinfällig gemacht. "In einer Welt nach dem Open-Skies-Abkommen, wo sich eine Reihe von Airlines Zugang zu Heathrow sichern konnten, scheint das Argument, AA und BA sollten Slots abgeben, um von Kartellgesetzen befreit zu werden, nicht mehr haltbar", zitiert die Zeitung Horton.
Wie die Zeitung aus dem Umfeld von AA berichtet, überlege die Airline, ob ein Antrag auf Befreiung von Kartellgesetzen 2008 – bevor die Regierung Bush aus dem Amt scheidet – auch ohne teure Zugeständnisse erfolgreich sein könnte. Die Chancen dürften steigen, falls sich die Rivalen Delta Air Lines und Northwest Airlines auf einen Zusammenschluss einigen. Neben diesen beiden wurde bereits zahlreichen Fluggesellschaften erlaubt, eine Kooperation mit einem internationalen Partner einzugehen.
"Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nach Open Skies eine Transaktion genehmigt wird, und deshalb dürften sie die Angelegenheit jetzt ernsthafter prüfen", zitiert die Zeitung Andrew Steinberg, Staatssekretär im US-Verkehrsministerium. "Die Fluggesellschaften in den USA konkurrieren zunehmend in einem globalen Umfeld. Dies muss berücksichtigt werden", sagte Steinberg. "Wir führen schon seit einiger Zeit Gespräche mit AA über einen Antrag", sagte eine BA-Sprecherin. "Diese Gespräche gehen weiter."/fn/wiz
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