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15.01.2008 17:13
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,,User-Determined Computing" (Selbstbestimmte Computernutzung) definiert die Prioritäten in der Informationstechnologie laut einer Studie von Accenture neu

Wenn in Unternehmen Entscheidungen über Investitionen in die Informationstechnologie (IT) anstehen, ist Umdenken angesagt: weg von den Aktionären und hin zu den Anwendern und Verbrauchern, wenn Kunden gehalten und neue Kunden hinzugewonnen werden sollen, so die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter Chief Information Officers (CIOs), die heute von Accenture (NYSE: ACN) veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse der Studie von Accenture zeigen, dass Führungskräfte aus dem Bereich der Betriebswirtschaft und der Technik – unter dem Druck von Analysten und anderen Börsenbeobachtern – oberflächliche Verbesserungen an ihren IT-Systemen vornehmen, statt grundlegende Änderungen anzugehen, um den steigenden Anforderungen der Anwender gerecht zu werden. Die Anwender - also die Verbraucher, Geschäftskunden und im Fall von Behörden die Bürger - haben höhere Ansprüche, da sie im Umgang mit der Technik immer versierter und geübter sind. Das ist ein relativ neues Phänomen, das Accenture "User-Determined Computing" (Selbstbestimmte Computernutzung) nennt. Dieser Trend wird im Jahr 2008 bei CEOs und CIOs, die über IT-Investitionen entscheiden, für ein Dilemma sorgen, so die Ergebnisse der Umfrage. "CEOs und CIOs müssen sich entscheiden, ob sie im Umgang mit dem Computer versierten Kunden neue, wahrhaft außergewöhnliche Produkte und Dienstleistungsangebote bieten möchten oder sich stattdessen lieber den kurzfristigen Applaus der Investmentfond-Manager sichern möchten, weil sie die Ausgaben im Zaum halten", so Bob Suh, leitender Technologiestratege von Accenture. Die Studie zeigt auch, dass die Kluft zwischen Anlegern auf der einen Seite und den Anwendern und Verbrauchern auf der anderen Seite breit und tief ist. Dabei gibt es wenig Anzeigen dafür, dass die Unternehmen und Organisationen bestrebt sind, diese zu überbrücken. Gleichzeitig sorgen multinationale Unternehmen aus Billiglohnländern und Schwellenländern für ganz neue Erwartungen hinsichtlich Kundenzufriedenheit, Beteiligungsmöglichkeiten, mobilem Zugang und Reaktionsgeschwindigkeit in Echtzeit. Die Studie zeigt außerdem, dass sich das "User-Determined Computing" auch auf die Mitarbeiter von Unternehmen auswirkt, die die Technik Tag für Tag bei der Arbeit einsetzen. "Die Technik für Privatkunden überholt mittlerweile die Technik für Unternehmen. Dadurch sind die Mitarbeiter frustriert über die Unzulänglichkeiten der Technik, die sie im Büro einsetzen", so Suh. "Infolgedessen bringen die Mitarbeiter ihre privaten technischen Mittel an den Arbeitsplatz mit, auch wenn diese nicht vom Unternehmen unterstützt werden." Die Studie, die auf detaillierten, online durchgeführten Selbstbewertungen der leitenden IT-Führungskräfte von fast 300 Fortune-1000-Unternehmen aus Nordamerika, Europa, Asien/Pazifik und Südamerika mit einem jährlichen Gesamtumsatzerlös von of 5,3 Billionen US-Dollar beruht, erbrachte mehrere Ergebnisse, die die Tiefe der Kluft zwischen Anlegern und Anwendern / Verbrauchern illustrieren: In IT-Abteilungen werden noch immer 40 % der gesamten Arbeitszeit für die Ausführung und Wartung vorhandener Systeme aufgewendet, eine Zahl, die seit der ersten globalen IT-Studie von Accenture vom Juli 2005 im Wesentlichen unverändert blieb. Dies ist die Folge vieler Altsysteme, für die nach über einem Jahrzehnt noch immer Support geleistet werden muss, und der mangelnden Bereitschaft, veraltete Systeme auszumustern. So waren im Schnitt über 60 % aller in der Studie berücksichtigten Unternehmenssysteme voll abgeschrieben. Im Schnitt werden nur 22 % der Interaktionsvorgänge mit Kunden, 19 % der Interaktionsvorgänge mit Zulieferern und 33 % der Interaktionsvorgänge mit Mitarbeitern online durchgeführt und automatisch verarbeitet. Nur 11 % der Schnittstellen von Informationssystemen sind kundenzentriert. Etwa 80 % der Unternehmen versäumen es, sehr detaillierte Kundendaten zu erfassen, 84 % der Unternehmen versäumen es, die Daten den Entscheidungsträgern und der Belegschaft leicht zugänglich zu machen. Nur 35 % der Unternehmen weltweit setzen für einen Großteil ihrer Geschäftstätigkeit mobile Anwendungen ein, und nur ein Bruchteil der Unternehmen beschäftigt sich ernsthaft mit Kooperationstools wie etwa Wikis für die Mitarbeiter, die auf Fachwissen zurückgreifen müssen. Top-Unternehmen Ein weiteres Ziel der Studie galt der Fragestellung, wie Großunternehmen ihre Investitionen in die Informationstechnologie steuern und welche Verhaltensweisen und Merkmale Top-Unternehmen im Allgemeinen zugrunde liegen. Im Folgenden werden einige Ergebnisse aufgeführt, die sich auf Top-Unternehmen beziehen, welche Accenture folgendermaßen definiert: Unternehmen, die ihre Konkurrenten hinsichtlich Umsatzerlös, Gewinnwachstum und Gesamtperformance für Aktionäre beständig übertreffen. Über 25 % der Anwendungsschnittstellen von Top-Unternehmen sind kundenzentriert, im Vergleich zu nur 15 % bei Unternehmen mit unterdurchschnittlichen und durchschnittlichen Ergebnissen. Über die Hälfte aller CIOs äußern jedoch, dass sie die Priorität der Kundenzentrierung von Echtzeit-Schnittstellen steigern müssen. Führende IT-Innovatoren nutzen bereits die serviceorientierte Architektur (SOA) (SOA) für die Integration von Altsystemen und sind heute beim Aufbau neuer SOA-Anwendungen führend. Die Studie zeigt, dass 38 % des Anwendungsportfolios von Top-Unternehmen aus zusammengesetzten Applikationen bestehen, die mithilfe der SOA erstellt wurden, und dass 45 % der neuen Anwendungsfunktionen aus dieser Gruppe ausgehend von der Nutzung/Wiederverwendung vorhandener Services erstellt wurden. Die führenden Köpfe bei der IT-Nutzung, die in den letzten Jahren streng strukturierte Konzepte zur Steigerung der Standardisierung und Zentralisierung ihrer IT-Funktionen umgesetzt haben, wenden im Schnitt 19 % weniger Zeit für den Betrieb (also für Ausführung und Wartung) auf als andere CIOs. Die Top-Unternehmen haben die meisten der Alttechnologien ausgemustert. Sie melden die aktuellsten Anwendungsportfolios. Wenn es um die Migration von Anwendungen geht, so melden über zwei Drittel der Top-Unternehmen, dass sie nach Alternativen für herkömmliche Unternehmensanwendungen im Bereich der nach außen gerichteten Anwendungen suchen, wie sie etwa für Vertrieb, Marketing und Kundendienst eingesetzt werden. Zudem sucht mehr als ein Drittel der Top-Unternehmen nach On-Demand- und SaaS-Anwendungen (Software as a Service) für die Bereiche Logistik und Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Personalwesen, Finanzwesen und Buchführung. Über die Umfrage Seit 2005 untersucht Accenture die Leistungsfaktoren für die Steuerung und Nutzung der Informationstechnologie. Im Rahmen dieses weltweiten Forschungsprogramms wird untersucht, wie die weltweit größten Unternehmen und die Organisationen des öffentlichen Sektors ihre Investitionen und Prozesse im Bereich der Informationstechnologie hinsichtlich der grundlegenden IT-Funktionen steuern und ausführen. Viele Studien untersuchen die Trends bei den Investitionen für die Informationstechnologie, vernachlässigen aber die Qualität der Investitionen. Welche Leistungen erbringt die Informationstechnologie heute? Welche Leistungen wird sie in der Zukunft erbringen? Die Antworten auf diese Fragen können aussagekräftige Indikatoren über den Wert der Informationstechnologie und deren Funktion im Unternehmen zur Steigerung der Performance liefern. Bisher haben über 700 Chief Information Officers aus 22 Ländern an diesem laufenden Forschungsprogramm teilgenommen. Über Accenture Accenture ist ein globales Unternehmen für Managementberatung, Technologiedienstleistungen und Outsourcing. Mit seiner unübertroffenen Erfahrung, umfassender Kompetenz in allen Branchen und Unternehmensfunktionen sowie dank umfangreicher Forschungsprogramme über die weltweit erfolgreichsten Unternehmen arbeitet Accenture mit seinen öffentlichen und privaten Kunden zusammen, um sie bei der Realisierung höchster Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Die über 175.000 Mitarbeiter des Unternehmens in 49 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr, das am 31. August 2007 endete, Nettoerlöse von 19,70 Mrd. US-Dollar. Die Website von Accenture finden Sie unter www.accenture.com/home.asp. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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