26.06.2008 12:36
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adidas-Rivale Nike spielt international stark - Zu Hause mäßig

        BEAVERTON (dpa-AFX) - Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike profitiert weiter kräftig von der starken internationalen Nachfrage vor allem in Asien. Auf dem Heimatmarkt USA läuft das Geschäft dagegen vergleichsweise schlecht. Im vierten Geschäftsquartal sei der Überschuss um 12 Prozent auf 490,5 Millionen Dollar (315 Mio Euro) gestiegen, gab der US-Konzern am Mittwochabend in Beaverton (Oregon) bekannt. Der Umsatz des Konkurrenten von adidas  und  PUMA legte auch dank des schwachen Dollars um 16 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar zu.

    Der Gewinn je Aktie kletterte im Ende Mai abgelaufenen vierten Geschäftsquartal auf 0,98 Dollar (Vorjahr: 0,86) und übertraf damit ebenso wie der Umsatz die Schätzungen der Analysten. Die Aktie kam in New York nachbörslich dennoch unter Druck und verlor am Donnerstag auch an den deutschen Börsen. Die Anleger enttäuschte die schwache Entwicklung auf dem US-Markt. Konzernchef Mark Parker hielt Bedenken entgegen: "Ich bin auf lange Sicht weiter sehr zuversichtlich."

   Nike profitierte auch vom Verkauf der Hockey-Sparte Nike Bauer Hockey mit einem Extra-Gewinn von 32 Millionen Dollar. Der schwache Dollar sorgte zudem für fast die Hälfte des Umsatzwachstums. Rund zwei Drittel der Erlöse erzielt Nike außerhalb der USA.

    In Asien stieg der Umsatz um 39 Prozent, im Bereich Europa und Afrika um 19 Prozent. In den USA lag der Zuwachs dagegen wegen der schwachen Konjunktur nur bei 4 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern ging hier sogar zurück. Auch der Auftragsbestand liegt lediglich dank des guten internationalen Geschäfts mit 11 Prozent im Plus.

    Für das gerade gestartete neue Geschäftsjahr rechnet Nike wie bisher mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich. In den zurückliegenden zwölf Monaten stiegen die Erlöse um 14 Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 26 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zu./sk/fd/DP/fj

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