05.11.2012 14:10
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VW will Kosten durch neues Produktionssystem senken

1.500 Euro pro Auto
Der Autobauer Volkswagen wird seine Autos einem Magazinbericht zufolge künftig weitaus günstiger anbieten können als bisher.
Wie die "WirtschaftsWoche" (Samstag) berichtet, rechnet Volkswagen mit über 1.500 Euro geringeren Produktionskosten pro Fahrzeug als bislang. Möglich wird dies durch ein völlig neuartiges Entwicklungs- und Produktionssystem. VW-Chef Martin Winterkorn bezeichnete gegenüber der "WirtschaftsWoche" das Baukastensystem als "den Schlüssel" für die Wachstumsziele des Konzerns. Das erste Modell der Marke Volkswagen, das mit diesem Baukastensystem produziert wird ist der Golf 7, der am 10. November in den Handel kommt.

Die Umrüstung der VW-Fabriken auf das neue Produktionssystem verschlinge enorme Summen, sagte Winterkorn. Allein die Umstellung bei der Marke Volkswagen kostet den Konzern nach Informationen der WirtschaftsWoche rund 15 Mrd. Euro. Diese Kosten eines Fabrikumbaus werde VW durch Einspareffekte, so Winterkorn, "in zwei, spätestens drei Jahren wieder hereingeholt haben."

VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg erwartet bei den Materialkosten Einsparungen von 20 Prozent, außerdem 20 Prozent geringere Investitionen in Produktionsanlagen und eine um 30 Prozent schnellere Fertigung. 1.500 bis 1.800 Euro pro Fahrzeug will Hackenberg unterm Strich einsparen.

Die Aktie von Volkswagen notiert derzeit mit einem Minus von 0,18 Prozent bei 163,30 Euro. (05.11.2012/ac/n/d)

Wolfsburg (www.aktiencheck.de)

Bildquellen: pokchu / Shutterstock.com, iStock/vesilvio

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04.05.2016Volkswagen vz overweightBarclays Capital
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04.05.2016Volkswagen vz overweightBarclays Capital
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03.05.2016Volkswagen vz VerkaufenDZ-Bank AG
03.05.2016Volkswagen vz SellBaader Wertpapierhandelsbank
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29.04.2016Volkswagen vz SellBaader Wertpapierhandelsbank
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