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02.11.2008 16:06

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17.000 Rumänen verlieren Jobs wegen globaler Krise


        BUKAREST (dpa-AFX) - Mehr als 17.000 Rumänen werden nach Angaben der Regierung in den nächsten Monaten ihren Arbeitsplatz als Folge der internationalen Wirtschaftskrise verlieren. Betroffen seien hauptsächlich Firmen, die für den Export arbeiten und denen die Aufträge wegbrechen, sagte die rumänische Arbeitsministerin Mariana Campeanu am Samstag im Fernsehsender "Realitatea TV". Unternehmen vor allem im Osten und im Westen des Landes hätten bereits damit begonnen, ihre Arbeiter vorerst zeitweilig zu beurlauben.

    Campeanu geht allerdings davon aus, dass der Arbeitsmarkt die freigestellten Beschäftigten wieder absorbieren wird. Bei einer Arbeitslosenquote von nur vier Prozent herrscht in Rumänien in vielen Bereichen großer Bedarf an Arbeitskräften, etwa in der Bauwirtschaft. Mehr als zwei Millionen Rumänen arbeiten im westeuropäischen Ausland.

    Zahlreiche Rumänen hat die globale Krise nach Angaben der Arbeitsämter schon den Arbeitsplatz gekostet. In der siebenbürgischen Region Cluj (Klausenburg) wurden 2000 Angestellte der Leichtindustrie entlassen. In den ostrumänischen Regionen Vaslui und Iasi sollen im November rund 3000 Beschäftigte freigestellt werden./mk/DP/he

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